Zuschuss zur PSA? So gibt’s bis zu 50% Förderung!

Jeder vermiedene Arbeitsunfall spart Kosten, und das nicht nur auf Unternehmensseite: Vor allem die gesetzlichen Unfallversicherungen haben großes wirtschaftliches Interesse daran, dass persönliche Schutzausrüstung (PSA) flächendeckend zur Unfallprävention eingesetzt wird. Dieses Interesse geht sogar so weit, dass Versicherer wie die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft oder die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft PSA-Anschaffungen mit bis zu 50 Prozent subventionieren. Wir erklären, wie das genau funktioniert!

Förderung durch die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU)

uvex pheos S-KRDie BG BAU bezuschusst ausgewählte Maßnahmen im Bereich PSA mit bis zu 50 Prozent der Anschaffungskosten. Welche Voraussetzungen Unternehmen erfüllen müssen, um prinzipiell für eine solche Förderung in Frage zu kommen, verrät die Webseite der BG BAU. Abhängig vom Tätigkeitsbereich können dann ausgewählte Maßnahmen von der Versicherung subventioniert werden. Dazu gehört beispielsweise auch der sportlichen Schutzhelm uvex pheos S-KR, der mit kurzem Schirm und Vierpunkt-Kinnriemen für Tätigkeiten im gesamten Baubereich geeignet ist.

Wichtig: Der Antrag muss im selben Jahr gestellt werden, in dem auch die entsprechende Maßnahme angeschafft wird – hier gilt das Rechnungsdatum.

 

Förderung durch die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG)

Seit dem 1. August 2015 bezuschusst die VBG im Rahmen ihres neuen Prämienverfahrens eine Vielzahl von Maßnahmen zur Vermeidung von Arbeitsunfällen – darunter auch PSA – mit bis zu 40 Prozent der Anschaffungskosten. Die Förderung richtet sich ausschließlich an Unternehmen in ausgewählten Branchen, deren Unfallquoten und durchschnittliche Unfalllasten mindestens 50 Prozent über dem VBG-Durchschnitt liegen.

Wichtig: Alle infrage kommenden Belege aus einem Jahr müssen zum Jahreswechsel bis spätestens 11.02. gesammelt bei der VBG eingereicht werden.

Der VBG-Prämienkatalog listet alle Branchen und Maßnahmen im Detail auf, die spannendsten Prämien für uvex-Kunden haben wir aber schon mal rausgesucht:

  1. uvex 2 SicherheitsstiefelSicherheitsunternehmen der Gefahrtarifstelle 07:
    Um dem erhöhten Risiko von Sturz-, Rutsch- und Stolper-Unfällen entgegenzuwirken, fördert die VBG unter anderem knöchelhohe Sicherheitsschuhe und -stiefel der Schutzklasse S3 (EN ISO 20345:2011) mit 40 Prozent der Anschaffungskosten.
  2. uvex 6109_221Glas-Industrie, Grobkeramik und Feinkeramik der Gefahrtarifstellen 17, 18 und 19:
    In der glasverarbeitenden, aber auch in der Keramik-Industrie besteht erhöhtes Gefahrenpotenzial für Augen und Ohren. Aus diesem Grund bezuschusst die VBG individuell angepasste persönliche Schutzausrüstung wie Korrektionsschutzbrillen (Schutzbrillen in Sehstärke) und Otoplastiken (angepasster Gehörschutz) mit 40 Prozent der Anschaffungskosten.
  3. uvex OtoplastikZeitarbeitsunternehmen/Personaldienstleister der Gefahrtarifstelle 15:
    Auch hier beteiligt sich die VBG mit 40 Prozent an der Anschaffung von individuell angepasster persönlicher Schutzausrüstung wie Korrektionsschutzbrillen (Schutzbrillen in Sehstärke) und Otoplastiken (angepasster Gehörschutz). Wie sie als Zeitarbeitsunternehmen Ihre Mitarbeiter mit Korrektionsschutzbrillen ausstatten können, erfahren Sie hier – oder Sie schicken uns einfach eine E-Mail. Für uvex-Kunden mit Rahmenvertrag aus dem Bereich Zeitarbeit ist die Antragstellung bei der VBG besonders einfach: Am Ende des Jahres erhalten Sie ein mit der VBG abgestimmtes Rechnungsjournal, aus welchem hervorgeht, wie viele Korrektionsschutzbrillen von uvex an Sie berechnet wurden. Sie müssen also keine Einzelrechnungen suchen und bei der VBG einreichen, sondern lediglich dieses Journal – gemeinsam mit dem Antrag und den Belegen der weiteren in Anspruch genommenen Fördermaßnahmen. Wenn auch Sie uvex Rahmenvertragskunde werden möchten, sprechen Sie uns einfach an.

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