Fallstudie DB Schenker uvex active flash

Fallstudie: Sicherheit durch Sichtbarkeit – DB Schenker testet aktiven Warnschutz von uvex

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Widrige Witterungsbedingungen sind im Hinblick auf Schutzbekleidung immer eine Herausforderung. In vielen Fällen geht es aber nicht nur darum, dass die Träger warm und trocken bleiben, sondern sie müssen – ganz besonders bei schwierigen Lichtverhältnissen – auch jederzeit gesehen werden. Vorzugsweise am Bau, aber auch im Straßenverkehr und in der Logistik setzt die Warnschutzkollektion uvex protection flash auf leuchtstarke Reflexstreifen, stark fluoreszierendes Obermaterial und ein selbstleuchtendes Feature. Logistikdienstleister DB Schenker hat das in einem Pilotprojekt auf Herz und Nieren getestet.

 

uvex protection flash DB SchenkerAls Sicherheitsbeauftragter Stehn von DB Schenker von unserem uvex protection flash-Tragetest erfuhr, wurde er sofort hellhörig: In seinem beruflichen Alltag gibt es immer wieder Situationen, in denen Sichtbarkeit eine wesentliche Rolle spielt – und wo die Lichtverhältnisse so schwierig sind, dass passive Warnwesten einfach nicht ausreichen. In einem Testballon kam unsere selbstleuchtende 2LL-Weste (2LL = zwei Lichtwellenleiter) zum Einsatz, um seinen Kollegen bei DB Schenker für den Aufbau von Messeständen im Außenbereich der Messe Nürnberg ein Plus an Sicherheit zu geben. Zusätzlich zu den Auf- und Abbauteams waren hier mehrere Gabelstapler und Lastkraftwagen unterwegs. Gerade in der Dämmerung stellten die vielen schlecht bis gar nicht ausgeleuchteten Bereiche also ein enormes Sicherheitsrisiko dar.

 

Was steckt technisch hinter dem Warnschutz uvex protection flash?

Das aktive Leuchten unserer Westen und Jacken ist einem innovativen LED-Lichtleitersystem zu verdanken, welches wir zusammen mit OSRAM® entwickelt haben. Mit dem optionalen, leistungsstarken Lithiumpolymer-Akku als Energiequelle verfügt das System über ausreichend Power, um die Leuchten über einen 8-Stunden-Tag hinweg zu betreiben. Alle elektronischen Teile sind dabei weitestgehend gekapselt, um Leistungsverlust beziehungsweise Eindringen von Wasser zu verhindern. Und selbst wenn unter extremen Bedingungen doch mal Wasser in die Verbindung zwischen Akku und Leuchtsystem kommen sollte, besteht aufgrund der niedrigen 5-Volt-Spannung zu keiner Zeit Gefahr für den Träger.

Die Auskopplung des Lichts über die Lichtleiter ist flächig derart verteilt, dass es zu keinen störenden, punktuellen Blendungen des Trägers oder dessen Kollegen kommen kann. In ausgiebigen Waschtest haben wir außerdem nachgewiesen, dass das komplette System (Schutzkleidung inklusive Leuchtsystem, exklusive Akku) mindestens 20 Haushaltswäschen bei 60 Grad Celsius ohne Funktionseinbußen übersteht.

 

Ergebnis des Tragetests

„Meine Kollegen wurden von anderen Unternehmen als ‚Easy Rider‘ während des Messeaufbaus und -abbaus betitelt“, berichtet uns Stehn schmunzelnd nach Abschluss des Tragetests. Neckische Nettigkeiten hin oder her: Die Träger der 2LL-Westen zeigten sich begeistert von dem gesteigerten Sicherheitsgefühl. Selbst wenn die Verbesserung der Arbeitssicherheit nach einem einzelnen Test nicht belastbar beziffert werden kann, ist der Sicherheitsbeauftragte ebenfalls mit dem Ergebnis sehr zufrieden – und plant schon die nächste Stufe des Tragetests. Die 4LL-Weste und die Softshelljacke aus unserer Kollektion sind auch schon auf dem Weg zu DB Schenker …

 

One thought to “Fallstudie: Sicherheit durch Sichtbarkeit – DB Schenker testet aktiven Warnschutz von uvex”

  1. Sowas finde ich gut. Schaden kann es eigentlich nicht und wenn jemand, der vielleicht im Gabelstapler sitzt nur im Augenwinkel was blitzen sieht, dann hat es sich doch schon gelohnt. Gut, wenn heute mal Sicherheit ein wenig mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird.

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