Das härteste Radrennen der Welt: uvex safety und uvex sports Seite an Seite

Der Desert Dash in Namibia gilt als eines der härtesten Mountainbike-Rennen der Welt. uvex ging mit einem eigenen Team an den Start.

Es gibt nur wenige Radrennen, die so außergewöhnlich sind: Mehr als 1.000 Fahrerinnen und Fahrer nehmen jedes Jahr am Desert Dash teil und durchqueren eine der ältesten Wüsten der Welt. Auf der Route vom Landesinneren bis an die Atlantikküste legen sie innerhalb von 24 zermürbenden Stunden über 370 Kilometer zurück.

Um das Leitbild unseres Unternehmens unter Beweis zu stellen, meldet uvex Südafrika ein eigenes Team an, bestehend aus Martin Godetz (Director International Sales bei UVEX Sports Germany), Christo Nel, Kyle Wood und Tiego Kekana sowie deren Ersatzcrew Darryl Jacobs (Managing Director von UVEX South Africa) und Penda Ickua (Cymot Brand Manager PPE).

Die vier Kollegen aus den Bereichen Sport und Arbeitsschutz sind mit uvex Produkten ausgestattet und zeigen, wofür uvex steht: Den Schutz des Menschen – bei Arbeit, Sport und Freizeit.

373 Kilometer in 24 Stunden

Der Desert Dash 2018 startet an einem sehr heißen Sommernachmittag in Windhoek, der Hauptstadt Namibias. Windböen von bis zu 40 Stundenkilometern im Gegenwind und Temperaturen über 30 Grad Celsius vermitteln den Fahrern einen ersten Vorgeschmack auf die kommenden Strapazen.

Innerhalb der nächsten 24 Stunden führt das Rennen die Teilnehmer aus dem Landesinneren einmal quer durch die Wüste Namibias bis an die Atlantikküste.

Die gesamte Strecke ist in sechs Etappen aufgeteilt: die erste und letzte Etappe absolvieren alle Fahrer gemeinsam. In den dazwischen liegenden vier Etappen ist jeder Fahrer auf sich allein gestellt.

Da das Rennen selbst nachts fortgesetzt wird, versuchen die Fahrer zwischen den einzelnen Etappen zu schlafen – wann und wo sie nur konnten.

Doch für viele Fahrer sind die Strapazen zu groß. Im Verlauf des Rennens erlebt unser Team, wie andere Fahrer an die Grenzen ihrer Belastbarkeit kommen und aufgeben. Insgesamt brechen 186 Fahrer das Rennen vorzeitig ab.

Das uvex Team überquert vollzählig nach 23 anstrengenden Stunden die Ziellinie in Swakopmund, einer idyllischen Küstenstadt am Atlantik. An diesen erlösenden Moment werden sich alle Teilnehmer sicher noch lange erinnern.

„Das intensivste Mountainbike-Rennen, das ich je erlebt habe!“

Darryl Jacobs, Managing Director von UVEX Safety South Africa, unterstützt unsere Fahrer während des Rennens. Er versorgt sie an den verschiedenen Kontrollpunkten mit dringend benötigten Lebensmitteln und Wasser.

Laut Darryl Jacobs „ist dies das intensivste Mountainbike-Event, das ich je erlebt habe„.

uvex ist sehr stolz darauf, dass unser Team die Herausforderungen dieses Rennens gemeinsam bewältigt hat. Die Entschlossenheit und die persönliche Entwicklung des Teams im Laufe der Veranstaltung sind erstaunlich. Martin Godetz‘ Erfahrung und Engagement haben maßgeblich zum Erfolg des Teams beigetragen.

Ausgerüstet von uvex safety und uvex sports

Die Teilnahme unseres gemischten Teams am Desert Dash beweist aufs Neue, wie gut sich Sport und Arbeitsschutz innerhalb der uvex Gruppe ergänzen. Denn nicht nur die Teilnehmer kamen aus beiden Unternehmensbereichen. Auch die Ausrüstung wurde von beiden Firmen gestellt.

uvex sports beeindruckte mit dem Fahrradhelm uvex city light das Fahrerfeld. Die integrierte LED-Beleuchtung war ein absolutes Highlight auf der Strecke und gewährleistete die Sicherheit unseres Teams in der Nacht.

Zum Schutz der Augen in der Wüste trugen unsere Fahrer die Arbeitsschutzbrille uvex pheos cx2 von uvex safety. Bei Nacht trugen sie die Brille mit farblosen Scheiben und tagsüber das Modell mit grauen Scheiben.

Dieses Rennen wäre für unsere Fahrer nicht möglich gewesen ohne die unglaubliche Unterstützung von Cymot – uvex größten Partner im Industrievertrieb in Afrika. Auf deren Initiative hin, meldete uvex erst das Team für das Rennen an. Die Unterstützung vor Ort durch CEO Axel Theissen, Penda Ickua (Cymot Brand Manager PPE) und Sportchef Mario Katzur war einfach unglaublich – sie fuhren das Begleitfahrzeug und sorgten für die Versorgung, den Teamgeist und die Unterstützung.


Nach einer schlimmen Nadelstichverletzung weiß Sanitäter Scot seine Schutzhandschuhe mehr zu schätzen denn je

Für uns bei uvex dreht sich alles um den Schutz des Menschen – in seiner Freizeit ebenso wie während der Arbeit. Hinter jeder Schutzbrille, hinter jedem Sicherheitsschuh und jedem Gehörschutzstöpsel stehen dabei Menschen, die tagtäglich mit Engagement und Leidenschaft daran arbeiten, die Marke uvex zu dem zu machen, was sie ist – und wenn die von einer Geschichte hören wie der von Scot, ist Hilfe keine Frage von „ob“, sondern eine von „wie“!

Scot ist ein 35jähriger Notfallsanitäter aus Sussex, der in seinem Arbeitsleben Erfahrungen sowohl im privatwirtschaftlichen Bereich als jetzt auch im staatlichen Gesundheitswesen beim National Health Service (NHS) gesammelt hat. Vor fünf Jahren organisierten Scot und sein Partner einen Krankentransport für einen Patienten in kritischem Zustand. Nach dem Einladen setzte sich Scot hinters Steuer und raste mit Blaulicht und Sirene zum nächsten Krankenhaus. Weil die Sonne an diesem Tag schon tief stand, griff Scott unterwegs zur Sonnenblende – und spürte plötzlich ein heftiges Pieksen an der Seite seines Fingers. Sofort lief Blut den Finger hinunter. „Ich wusste erst gar nicht, was passiert war“, erklärt Scot. „Aber weil wir einen kranken Patienten geladen hatten, nuckelte ich an meinem Finger und fuhr die restlichen 30 Meilen einfach weiter.“ Nach der Ankunft im Krankenhaus übergaben Scot und sein Kollege den Patienten und kehrten zum Krankenwagen zurück. „Wir waren beide ziemlich empört, dass jemand vor uns im Wagen eine benutzte Injektionsnadel in die Sonnenblende gesteckt hatte, anstatt sie ordnungsgemäß zu entsorgen!“

Noch im selben Krankenhaus ließ Scot sie Wunde gründlich reinigen und einige Bluttests durchführen, um zu sehen, ob er mit irgendetwas angesteckt hatte – falls die Nadel von einem HIV-, Hepatitis- oder anderweitig infektiösen Patienten stammte. Scots anfängliche Wut wich schnell Angst: „Ich fühlte mich, als wäre ich nicht mehr Herr über mein eigenes Leben. Ich hatte Angst, machte mir Sorgen um die Zukunft und litt unter dem Stress, nicht zu wissen, wie sich das alles auf mein Familienleben auswirken würde.“ Seine Frau und seine vier Kinder beschrieben ihn in der Zeit als beinahe wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Weil er darauf keine Antwort wusste, zog sich Scot oft in seine Werkstatt zurück, wo er mit den Tränen rang. Er entwickelte außerdem ein ernstes Vertrauensproblem im Bezug auf seine Kollegen: „Weil einer sich ausgesprochen dumm verhalten hatte, musste ich durch die Hölle gehen.“

Licht am Ende des Tunnels

Nach schier endlosen sechs Monaten mit regelmäßigen Bluttests und der Einnahme von Antibiotika mit extrem unangenehmen Nebenwirkungen diagnostizierten die Ärzte Scot schließlich beste Gesundheit. Das nahm eine gewaltige Last von seinen Schultern. Inzwischen hatte er auch aus der Privatwirtschaft in einen Job beim staatlichen NHS gewechselt – und sich erneut in seinen Job verliebt.

Heutzutage werden die Fahrzeuge für die NHS-Mannschaften vorbereitet, was in Scots Augen das Risiko einer zweiten solchen Erfahrung minimieren dürfte. Trotzdem unterzieht er den Krankenwagen vor jeder Fahrt einer gründlichen optischen Inspektion, bevor er ausrückt. Aber Gefahren lauern auch anderswo: Bei seiner freiwilligen Arbeit mit dem Suchhundetrupp aus Sussex verschlägt es ihn regelmäßig in die Wälder, wo er regelmäßig über die Hinterlassenschaften von Drogensüchtigen stolpert – und damit auch über die unmittelbare Gefahr einer erneuten Nadelstich-Verletzung.

Helfen, wo wir können

Anfang des Jahres 2018 kam Scot auf uvex in England zu, um zu fragen, ob wir nicht vielleicht ihn und die anderen Suchhundeführer mit entsprechender Schutzausrüstung ausstatten möchten. „Bis dato musste jedes Mitglied seine Ausrüstung, Reisen und andere Ausgaben selbst finanzieren.“ Umgehend hat uvex dem Team einige uvex quatro pro Sicherheitsstiefel und kürzlich auch einige uvex 2 Sicherheitsschuhe gesponsert. Jeder im Team trägt außerdem jetzt eine Schutzbrille – darunter uvex i-works, pheos, pheos CX2, sportstyle oder super OTG.


uvex Ausbildung – und nun?

Ausgelernt und nun? Über das Leben nach der Ausbildung bei uvex

Die IHK meldet für das Jahr 2017 insgesamt 268.918 bestandene Abschlussprüfungen – aber längst nicht alle frisch Ausgebildeten wissen nach dem Ende ihrer Lehrzeit, wie es beruflich weitergehen soll. Bei uvex haben die Auszubildenden meist schon sehr früh eine sehr konkrete Vorstellung: Dank bester Übernahmeaussichten und der hohen Ausbildungsqualität hat jeder einzelne bei uns auch schon eine Übernahme-Abteilung gefunden.

Wir haben mit drei unserer ehemaligen und einer angehenden ehemaligen Auszubildenden gesprochen, wie sie ihre Lehre, vor allem aber den Übergang in die Festanstellung erlebt haben und erleben.

 

„Während meiner Ausbildung bei uvex konnte ich über 15 verschiedene Bereiche kennenlernen und dort mitwirken“, erklärt der frisch gebackene Industriekaufmann Felix Stiegler. Geblieben ist er letztendlich bei Business Excellence, also dem Unternehmensbereich, der bei uvex safety zukünftige Geschäftsprozesse entwickelt und einführt. „uvex bietet seinen Auszubildenden einen guten Einblick in verschiedenste Bereiche des Unternehmens“, berichtet auch der jüngste Zuwachs im Team unseres Konzern-Informations-Managements Sven Hobauer. Er ist Fachinformatiker für Systemintegration, und wie all unseren Nachwuchskräften half auch ihm die angebotene Vielfalt, schon relativ früh zu entscheiden, welches spätere Berufsbild für ihn in Frage kommt.

uvex Industriekaufmann Felix Stiegler

Von der Ausbildung in die Festanstellung

Mit solchen Überlegungen und Entscheidung ging bei allen Vieren natürlich auch der feste Entschluss einher, langfristig bei uvex bleiben zu wollen. „Ein sehr großer Vorteil bei uvex ist, dass man zwar keine Übernahmegarantie hat, allerdings eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit besteht, übernommen zu werden“, weiß unser neuster Kaufmann für Dialogmarketing Philipp Merkle. Wie all seine Mitstreiter hat er ein sehr intensives Ausbildungsprogramm genossen – komplett mit Azubiprojekten, internem Englischunterricht, Produkt- und Systemschulungen sowie einer frühen Einbindung in verschiedenste Verantwortlichkeiten. Von dieser Investition in das Wissen unserer Auszubildenden wollen wir bei uvex langfristig natürlich profitieren – darum ist sehr daran gelegen, frühzeitig die Weichen für eine langfristige Beziehung mit unseren Nachwuchstalenten zu stellen.

Kaufmann für Dialogmarketing Philipp Merkle

Noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz?

Wir bilden auch dieses Jahr wieder einen Kaufmann für Dialogmarketing aus – jetzt noch schnell bewerben und schon im September anfangen!

Weiter auf der Karriereleiter

Die Übernahme nach dem Ausbildungsende ist natürlich nur die erste Sprosse auf der Karriereleiter. Wer so viel von einem Unternehmen sieht wie unsere vier Azubis, der sieht auch, wohin die Reise noch gehen kann: Felix strebt eine Weiterbildung zum Betriebswirt an, mit der Option, später noch einen Bachelor zu machen. Sven will sich nach der Einarbeitung in seiner Abteilung im Rahmen von Weiterbildungen zertifizieren lassen. Und auch Philipp hat mit dem IHK-Fachwirt schon ein konkretes nächstes Ziel vor Augen.

Und übrigens: Auch die Bewerbungsphase für das Jahr 2019 läuft bereits. Einfach mal einen Blick in unser Online-Stellenportal werfen, um alle aktuellen Ausbildungsplätze zu durchstöbern!

„Ich habe die Ausbildung bei uvex sehr genossen“, resümiert die Auszubildende Saskia Wild, die bald ihre Ausbildung abschließen und als Produktmanagerin im Bereich Eyewear anfangen wird. „Ich habe mich echt wohlgefühlt und habe von meinen Ausbildern immer Unterstützung erhalten, wenn ich diese benötigt habe. Außerdem finde ich es klasse, was uvex seinen Mitarbeitern bietet. Ich kann uvex als Ausbildungsbetrieb nur empfehlen.“ Neben der abwechslungsreichen Ausbildung und der Fringe Benefits ist für sie die familiäre Atmosphäre einer der wesentlichen Gründe, sich bei uvex als Auszubildender zu bewerben.

Produktmanagerin im Bereich Eyewear Saskia Wild


Unterstützung von hörgeschädigten Kindern in Südafrika

uvex South Africa und die Rainer Winter Stiftung bemühen sich, im Leben zweier hörgeschädigter Kinder einen Unterschied zu machen: Die jährliche Erstattung des Schulgelds für Thuto (7 Jahre) und Seabelo (9 Jahre) eröffnet den beiden Kindern aus benachteiligten Verhältnissen die Chance auf eine erstklassige Ausbildung an der Eduplex – einer einzigartigen Schule in Südafrika.

Thuto und Seabelo gehen auf die Eduplex, eine Schule, die parallel allgemeinen und inklusiven Unterricht sowohl für normalhörende als auch für eine kleine Anzahl an horbeeinträchtigten Schülern anbietet.

Die Eduplex ist eine Regelschule, die seit dem Jahr 2002 hörgeschädigte Kinder in normalen Klassen unterrichtet – mit drei bis vier schwerhörigen oder gehörlosen Kindern pro Klasse. Mithilfe aktueller medizinischer Technik (Cochlea-Implantate, Hörgeräte, Funk-Kommunikationssysteme), der Unterstützung der Klassenkameraden sowie Sprech- und Sprach-Therapeuten bietet die Bildungseinrichtung betroffenen Kinder eine außergewöhnliche Umgebung für ihre erfolgreiche Entwicklung. Der ganzheitliche Bildungsansatz, der neben vielen Schulaktivitäten auch ein Sport- und ein Musikzentrum umfasst, hilft den Eduplex-Schülern, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

Mit Sprechtherapie und audiologischer Unterstützung steht Eduplex Schülern mit Hörverlust, aber auch deren Familien zur Seite. Hörakustische Unterstützung erhalten die Kinder beispielsweise durch Cochlea-Implantate oder Funk- und Verstärkertechnik im Klassenzimmer.

Gemeinsam gegen hochgradigen Hörverlust

Die zwei Kinder, die von uvex South Africa und der Rainer Winter Stiftung gesponsort werden, leiden beide unter hochgradigem Hörverlust. Mit ihrer an Taubheit grenzenden Schwerhörigkeit können sie ohne Hörunterstützung lediglich extrem laute Geräusche wahrnehmen – wie etwa den Lärm eines Presslufthammers oder das Abfeuern einer Waffe.

Bei Thuto wurde im Alter von drei Jahren hochgradiger Hörverlust diagnostiziert – mittlerweile wurde er mit einem topmodernen Hörgerät ausgestattet. Seabelo verlor ihr Gehör mit zweieinhalb Jahren infolge einer Meningitis-Erkrankung. Dank dem Sponsoring konnte sie im Jahr 2012 mit einem Cochlea-Implantat versorgt werden.

Mit großer Begeisterung arbeiten uvex South Africa und die Rainer Winter Stiftung gemeinsam darauf hin, das Leben dieser beiden Kinder in der außergewöhnlich professionellen Einrichtung zu verbessern. Als Sponsoren werden wir die Entwicklung und den Fortschritt von Thuto und Seabelo auf ihrem weiteren Weg durch Eduplex – und ihr Leben – genau verfolgen.


uvex und das Familienunternehmen Rauch

Familie? Beruf? Das muss keine Entweder-oder-Entscheidung sein!

Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Familienfreundlichkeit werden bei uvex seit jeher großgeschrieben. Wie man dieses Unternehmensselbstverständnis mit Leben füllen kann, zeigt die Geschichte von Thorsten Rauch, Head of Customer Service GKA bei uvex.

Moderne Väter

Thorsten Rauch gehört zur Generation der „modernen Väter“, die beruflich und privat ganz andere Prioritäten setzt als die Väter in der Generation vor ihnen: Gemäß einer Studie der Väter GmbH, die das Phänomen „moderner Vater“ genauer untersuchte, entscheiden sich Väter heute häufiger bewusst für Kinder, sind engagierter an der Kindererziehung beteiligt, stärker in familiäre Aktivitäten eingebunden und beim eigenen Nachwuchs deutlich involvierter. 36 Prozent der Männer möchten gern weniger arbeiten, ergab eine repräsentative Umfrage des FOCUS unter 3.000 Männern. Nur noch 5 Prozent geben Karriere und lediglich 10 Prozent einen hohen Verdienst als oberstes berufliches Ziel an. Dennoch bleibt der Job für viele Männer weiterhin ein essenzieller Identitätsstifter, er verliert also keineswegs an Bedeutsamkeit.

Die gewandelten Wünsche und Interessen hin zu einer stärkeren Betonung des privaten Glücks stehen in Konkurrenz zu den Verpflichtungen des Berufslebens, was leicht zu Verwerfungen mit dem Arbeitgeber führen kann, sofern das Unternehmen nicht adäquat auf diesen Gesellschaftswandel reagiert. Gefragt sind Arbeitgeberflexibilität und neue Arbeitszeitmodelle, welche nicht bloß die Zeit nach der Geburt oder die Partnermonate betreffen und Familien mehr Zeitsouveränität verschaffen.

uvex und das Familienunternehmen Rauch

Eine Lösung nach Maß

Als Thorsten Rauch sich entschied, Elternzeit zu nehmen, geschah dies aus dem Wunsch heraus, aktiv mitzuerleben, wie sich seine Kinder entwickeln: „Ich wollte meine Kinder von Anfang an auf ihrem Weg begleiten und nicht erst auf halber Strecke dazustoßen. Sie machen in den ersten Jahren sehr schnelle Entwicklungen durch. Diese wollte ich live erleben. Außerdem wollte ich meine Frau entlasten, denn mir ist es wichtig, eine ebenso starke Stütze in der hausinternen Familienpolitik zu sein.“

Bevor Thorsten Rauch das werdende Familienglück seinem Arbeitgeber mitteilte, besprach er sich mit seiner Frau und lotete aus, wie ihr kleines „Familienunternehmen Rauch“ künftig laufen sollte, damit weder der Beruf noch die Familie zu kurz käme. Schnell war klar, dass einige Monate Elternzeit plus eine individuelle Arbeitszeitlösung in Teilzeit mit Home-Office-Option benötigt wurde – und das in führender Position! Ein sehr forderndes Anliegen, das war Thorsten Rauch klar.

uvex und das Familienunternehmen Rauch

Business is People

Entsprechend nervös war Thorsten Rauch kurze Zeit darauf, als er das Gespräch mit dem Vorgesetzten und der Personalabteilung suchte. Doch an die Resonanz kann er sich noch heute lebhaft erinnern: „Die Reaktion von uvex und insbesondere die der Personalabteilung war sehr positiv. Freude und Unterstützung war hier sehr deutlich zu spüren. In meinem Vorgesetzten haben im ersten Moment wahrscheinlich zwei Herzen geschlagen, aber da er selbst Familienvater ist, reagierte er sehr entgegenkommend, denn zum Schluss wird Business is People großgeschrieben.“ Auch die Kollegen nahmen gerne Anteil: „Hier war von Freude, Verständnis, Glückwünschen und Erstaunen alles geboten. Und das ganz ohne irgendeine negative Note.“

Nehmen, nehmen, genießen!

Fortan war Thorsten Rauch sogar erster Ansprechpartner für interessierte Kollegen rund um das Thema Elternzeit. Sein wichtigster Rat lautet: „1. Nehmen, 2. Nehmen, 3. Genießen! Es gibt wirklich keinen Grund, es nicht zu tun. Zeit ist in unserer hektischen, erfolgsorientierten Welt das wohl wichtigste Gut. Man kann sie nicht zurückdrehen und gerade am Lebensanfang wird eine unwiederbringliche Basis für die zukünftige Beziehung gelegt. Die Kleinen haben hier sehr feine Antennen.“

In der Folge erfuhr Thorsten Rauch enorme Unterstützung in nahezu jeglicher Hinsicht: „Dazu zählten die kompetente Beratung rund um das Thema Elternzeit, die Bereitstellung aller erforderlichen Anträge, eine einmalige freiwillige Zahlung zur Geburt, eine Freistellung am Tage der Geburt und eine individuell gestaltete Glückwunschkarte mit einem separaten Geburtsgeschenk.“ Zusätzlich kooperiert uvex mit der AWO-Kinderkrippe und bietet eine regelmäßige Ferienbetreuung an. Und damit nicht genug! Seinem Wunsch nach einer individuellen Arbeitszeitlösung wurde vollumfänglich zugestimmt. Thorsten Rauch arbeitete anschließend im Rahmen einer Vier-Tage-Woche inklusive einem Tag im Home-Office. Er selbst bezeichnet diese Lösung als eine Win-Win-Situation: „Das individuelle Zeitmodell war im ersten Schritt eine gewisse Umstellung, vor allem für meine Kollegen bei uvex. Man selbst findet sehr schnell seinen neuen Rhythmus und insbesondere während der Elternzeit habe ich häufiger das Smartphone genutzt – so war ich dem Unternehmen nie ganz fern. Zum Schluss verbessert man dadurch sogar sein Zeitmanagement, seine Effizienz und wird in allem Tun konkreter. Zusätzlich haben meine Kollegen viel Rücksicht auf mich genommen und griffen mir unter die Arme, wo sie nur konnten. Das macht natürlich auch ein gutes Team aus.“

uvex und das Familienunternehmen Rauch

Von wegen Karriereknick

Auf der Karriereleiter ging es für Thorsten Rauch trotz seiner Kinder weiter bergauf. War er vor der Geburt seines ersten Kindes Kundenserviceleiter mit einer Verantwortung für vier Mitarbeiter, so ist er seit dem Jahr 2016 Head of Customer Service für den Bereich Global Key Accounts mit einer Personalverantwortung von neun Mitarbeitern. Diese positive Entwicklung verdankt Thorsten Rauch seinem Arbeitgeber, der ihm stets höchste Wertschätzung entgegenbrachte. „Das schöne und sehr professionelle bei uvex ist, dass meine erste Elternzeit kein Karriere-Killer war. Dieses Gefühl habe ich auch zu keiner Zeit verspürt, noch wurde mir dies in irgendeiner Form nahegebracht.“

Thorsten Rauch ist überzeugt, dass das gegenseitige Vertrauen zwischen ihm und uvex sowie die beiderseits gelebte Bereitschaft, flexibel familienorientierte Lösungen mit arbeitgeberspezifischen Anforderungen in Einklang zu bringen, das Beste ist, was seinem kleinen Familienunternehmen passieren konnte.


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uvex' erster selbstausgebildeter Dialogkaufmann [JETZT FÜR 2017 BEWERBEN!]

Alexander Appis steht kurz vor dem Ende seiner Ausbildung. Er ist der erste im Unternehmen selbst ausgebildete Kaufmann für Dialogmarketing. Ein vergleichsweise junger Ausbildungsberuf – jedoch einer mit Zukunft. Und einer, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht.

Ob Kundenservice oder Bestellannahme, ob B2B oder B2C: Um den Dialog zwischen Hersteller und Kunde – und all jenen, die vielleicht noch Kunde werden wollen – möglichst positiv für alle Beteiligten gestalten zu können, brauchen wir qualifizierte Kommunikationsexperten. Was liegt also näher, als diese Spezialisten selbst auszubilden?

Einer dieser Spezialisten ist unser bald ausgelernter Kaufmann für Dialogmarketing Alexander Appis. Der Themenschwerpunkt in seiner Lehrzeit lag auf der Interaktion mit Interessenten und Kunden auf überwiegend digitalen Kommunikationskanälen. Für Alexander Appis bedeutet das unter anderem, den uvex B2B-Online-Shop zu administrieren. Eine verantwortungsvolle Aufgabe für den 21-jährigen, der im Laufe seiner insgesamt drei Jahre dauernden Ausbildung einige Stationen im Unternehmen durchlaufen hat: „Neben den verschiedenen Vertriebsabteilungen war ich in der Finanzbuchhaltung, der Personalabteilung und dem Marketing eingesetzt. Außerdem erhielt ich einen kleinen Einblick in das Controlling.“

Und auch der zweite angehende Dialogkaufmann steht bei uvex bereits in den Startlöchern: Für Philipp Merkle ist es ebenfalls der rege Austausch mit vielen Abteilungen und Kunden, der den besonderen Reiz der Ausbildung ausmacht. „Kein Tag ist wie der andere“, stellt der Auszubildende im zweiten Lehrjahr zufrieden fest. „Man steht ständig im direkten Kontakt mit dem Kunden. Das Bearbeiten von Kundenanliegen hat in unserem Beruf oberste Priorität. Durch den sehr abwechslungsreichen Arbeitsalltag wird einem nie langweilig.“

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Alexander Appis

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Philipp Merkle

Dialogmarketing = Kundenkommunikation

„Business is People“ ist für unsere beiden Auszubildenden also keine hohle Phrase, sondern gelebter Alltag, in dem sich alles um die direkte Kommunikation mit unseren Kunden dreht. „Man sollte sich auf jeden Fall gut ausdrücken können und nicht auf den Mund gefallen sein“, erklärt Alexander Appis eine der Kernqualifikationen für angehende Dialogkaufleute. „Zusätzlich ist ein gewisses Verständnis für Zahlen und wirtschaftliche Prozesse notwendig. Auch Office-Kenntnisse sind von Vorteil.“

Dialogkaufmann als Ausbildungsberuf

Der schulische Teil der Ausbildung findet blockweise statt und behandelt unter anderem die wichtigen Kennzahlen des Dialogmarketings, die Grundlagen von Prozess- und Projektsteuerung sowie das richtige Verhalten am Telefon. Auch allgemeine Fächer wie Deutsch, Englisch, Sozialkunde und Sport stehen auf dem Stundenplan.

Wichtig für alle Interessierten, die für 2017 noch einen Ausbildungsplatz suchen: Auch in diesem Jahr bildet uvex wieder einen Kaufmann oder eine Kauffrau für Dialogmarketing aus. Die Ausbildung beginnt im September und Bewerbungen können jetzt über die Webseite der uvex group eingereicht werden.


Für den Augenblick nach Nepal – eine uvex Optikerin hilft den Ärmsten

Wenn Brigitte Nachtmann-Leitl nach Nepal reist, ist sie nicht wie viele Andere auf der Suche nach spiritueller Erleuchtung. Auch hegt sie keinerlei Pläne, den nahegelegenen Mount Everest zu bezwingen. Stattdessen verbringt die gelernte Augenoptikerin einen Großteil ihres Jahresurlaubs damit, 6.000 Kilometer entfernt von zuhause ihr Wissen um Brillen, Augen und das Sehen an wissbegierige Einheimische weiterzugeben.

Viele Nepal-Reisende haben nur ein Ziel vor Augen: den höchsten Berg der Welt zu bezwingen. Dabei hilft es ungemein, ihn tatsächlich auch sehen zu können. Ein Luxus, den wir uns viel zu selten bewusstmachen – und der vielen Einheimischen verwehrt bleibt: Augenkrankheiten sind ein immenses Problem in armen Ländern wie Nepal, und vor allem die Kleinsten leiden sehr darunter. Allein 500.000 Kinder erblinden jährlich weltweit in Folge von Vitamin-A-Mangel.

Unzureichende Ernährung und schlechte hygienische Zustände sind das Eine, wenn dann aber auch noch dürftige augenmedizinische Versorgung hinzukommt – verzeihen Sie bitte die platte Analogie– sieht es für die Betroffenen finster aus: Erhalten Kinder, die mit Grauem Star zur Welt kommen, nicht umgehend eine entsprechende Operation, werden sie mit großer Wahrscheinlichkeit den Sehprozess niemals erlernen können. Dabei stünden die Heilungschancen gar nicht mal schlecht – in Deutschland jedenfalls. Oder in den USA. Oder in einem anderen westlichen Industriestaat mit gut funktionierendem Gesundheitssystem. Diese großen Qualitätsunterschiede in der Betreuung durch Augenärzte und Optiker nachhaltig zu verringern, liegt dem Verein Vision for the World e. V. sehr am Herzen – und so suchte er im Jahr 2012 Unterstützung bei den Augenspezialisten von uvex.

Nepal, heute, vier Jahre später

Im Mai 2016 besuchte Brigitte Nachtmann-Leitl nun schon zum vierten Mal den Süden Nepals, um den Mitarbeitern in den Kliniken des Eastern Regional Eye Care Project in Biratnagar und Lahan Grundkenntnisse in Sachen Augenoptik zu vermitteln. „In Nepal gibt es keinerlei Ausbildung, die unserer Ausbildung im Handwerksberuf Augenoptiker gleichkommt“, erzählt Frau Nachtmann-Leitl. „So werden in den Kliniken Brillen ohne jegliche Kenntnisse der Optik verkauft und gefertigt“ – und das führt logischerweise in vielen Fällen zu mehr Problemen als vorher.

Inzwischen kennt man sich und der selbstlose Einsatz der Fürtherin trägt bereits deutlich sichtbare Früchte: In den ersten Jahren sind selbst einfach optische Messinstrumente wie ein aus Deutschland gespendeter Scheitelbrechwertmesser unbeachtet in der Verpackung liegengeblieben. Heute hingegen gehen die immer besser geschulten Optik-Fachkräfte souverän und selbstbewusst auch mit modernem Handwerkszeug wie Glasschleifautomaten um. Dabei wäre ursprünglich fast nichts aus Nachtmann-Leitls Einsatz geworden: Als der Vision for the World e. V. 2012 in uvex‘ Reihen nach Freiweilligen für das Projekt suchte, sollte ein Münzwurf zwischen ihr und einer ebenfalls interessierten Kollegin entscheiden. Nachtmann-Leitl verlor. Weil die Kollegin aber ohnehin beruflich viel im Ausland unterwegs war, trat sie vornehm zurück – sehr zur Freude Nachtmann-Leitls, deren weit gereister Onkel sie schon vor Jahren durch schwärmerische Erzählungen von Nepal und „der chaotischsten Stadt der Welt“ Kathmandu mit Fernweh infiziert hatte.

protecting people

Neben der Aussicht, lang geschmiedete Reisepläne endlich umsetzen zu können, war es vor allem auch das uvex Leitmotiv protecting people, das Frau Nachtmann-Leitl letztendlich motivierte – und das sie Jahr für Jahr aus Neue anspornt. Immerhin macht sie sich auch im beruflichen Alltag als Augenoptikerin und als Betriebsrätin für die Sicherheit von Kunden und Kollegen stark. Die große Verbundenheit zum Arbeitgeber ist dabei durchaus beidseitig: uvex leitete die Aktion ursprünglich mit in die Wege und übernahm jahrelang die Kosten für Flüge und Impfungen. Auch beteiligt sich die Firma über die Rainer Winter Stiftung regelmäßig mit Spenden an den Projekten des Vision for the World e. V.. „Der Beitrag, den ich leiste“, erklärt Nachtmann-Leitl ganz bescheiden, „ist lediglich mein Urlaub und meine Freizeit“.

Das finden wir reichlich tief gestapelt, liebe Brigitte Nachtmann-Leitl! Wir danken dir für deinen unermüdlichen Einsatz fernab unseres augenmedizinisch wohlbehüteten Alltags – und für die bereitwillige Beantwortung unserer Fragen.

Hier noch einige Impressionen von den Reisen unserer Kollegin in eine Region, die mit Armut, Klimawandel, Umweltverschmutzung und Naturkatastrophen zu kämpfen hat.


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Im Einsatz für das BRK

Das Bayerische Rote Kreuz zählt rund 130.000 aktive ehrenamtliche Helfer (Quelle: BRK, Stand 2011). Einer davon ist Dr. Florian Kühnlein, seit mehr als drei Jahren Leiter der Produktentwicklung für Augen- und Kopfschutz in der uvex safety group. Der Schutz des Menschen ist für ihn Tagesgeschäft, Freizeitbeschäftigung, Ehrensache – und er verbindet über persönliche Schutzausrüstung auf interessante Weise seinen Beruf mit seinem Hobby.

Organisationen wie das Rote Kreuz leben von Engagement, finanzieller Unterstützung und Spenden. Spenden, wie sie neulich an die Schnelle Einsatzgruppe (SEG) des BRK Fürth übergeben wurden: Die Fahrzeuge der Einheit sind nun nicht mehr länger mit schweren Aluminiumhelmen und zerkratzen Visieren ausgestattet, sondern stattdessen mit modernem, leichtgewichtigem und ergonomischem Kopfschutz der Marke uvex pheos alpine. Angestoßen hat die Aktion Dr. Florian Kühnlein, der selbst Teil der Einsatzgruppe ist, also die Nöte und Probleme von schlecht passender Schutzausrüstung aus eigener Erfahrung kennt: „Bei einem schweren Verkehrsunfall, bei dem Helme zum Eigenschutz getragen werden müssen, ist allein schon die Belastung durch den Einsatz extrem – da sollte klobige Schutzausrüstung die Arbeit nicht noch zusätzlich erschweren“. Dr. Kühnlein weiß genau, wovon er spricht, schließlich ist er bei uvex als Produkt-Entwicklungsleiter dafür zuständig, Kopfschutz noch sicherer, noch ergonomischer und noch „passender“ zu machen.

uvex pheos alpine gifted BRK Fürth Dr. Kühnlein

Dr. Kühnlein kam direkt nach dem Abitur zum Roten Kreuz, zunächst als Fahrer für Blutkonserven, nach einer Ausbildung zum Rettungsdiensthelfer dann auch in der Notfallrettung. Für ihn ist der Schutz des Menschen mittlerweile zu einem echten Rund-um-die-Uhr-Job geworden. „Die uvex Mission ‚protecting people‘ leitet mich vor allem im Tagesgeschäft bei der Bewertung neuer Produktideen. Wir stellen uns fast täglich die Frage, ob das, was wir entwickelt haben, auch wirklich zum Schutz des Menschen beiträgt – und wie wir es vielleicht noch verbessern können.“ In seinem Ehrenamt trägt er sogar noch direkter zum Schutz des Menschen bei.

Vielseitiger Kopfschutz "made in uvex"

uvex pheos action

Ursprünglich wurde der uvex pheos alpine als Schutzhelm für den Einsatz in großen Höhen konzipiert – wie etwa die Bergrettung. Jedoch erfüllt er ebenso die Norm für industriellen Kopfschutz, was ihn zu einem vielseitigen Multitalent macht. Das BRK verwendet seine neuen Helme vor allem bei Rettungen verletzter Personen aus verunfallten Fahrzeugen oder bei Hausbränden. Eine neue Herausforderung für den Helm, und eine Chance für uvex als Hersteller: „Wir spendeten die Helme auch, um so weitere Informationen aus dem praktischen Einsatz zu bekommen und unsere Produkte weiter verbessern zu können“, sagt Dr. Kühnlein. „Ich fahre regelmäßig im Rettungswagen und kann aus meiner eigenen Erfahrung heraus sagen, dass die Einsatzkräfte vollumfänglich und wesentlich komfortabler als mit ihrer bisherigen Ausstattung geschützt werden, weniger schnell ermüden und konzentrierter ihrer eigentlichen Aufgabe nachgehen können.“

Natürlich wurde das Helmsystem für die neuen Aufgaben vorher ausgiebig getestet. Schon früh während der Entwicklung hatte Dr. Kühnlein die Erkenntnis, dass der uvex pheos für den Rettungsdienst eigentlich hervorragend geeignet sein müsste – und so hat er ihn einfach mal mit zu einer Katastrophenschutzübung genommen. Seine Kollegen vom Rettungsdienst waren sofort angetan: „Ich konnte alle von der Leichtigkeit, der einzigartigen Funktion und dem herausragenden Komfort des Gesamtsystems überzeugen, sodass beim BRK schnell der Wunsch entstand, genau solche Helme für den Katastrophenschutz anzuschaffen.“

Krankenwagen mit Blaulicht

Allzeit bereit - auch während der Arbeitszeit

Wenn sich jemand die Firmengrundwerte auch privat so sehr zu Herzen nimmt, wie Dr. Kühnlein, steht der Arbeitgeber freilich unterstützend hinter ihm: „Meine ehrenamtlichen Dienste im Regel-Rettungsdienst lege ich natürlich in meine Freizeit, sodass ich hier nur Schichten am Wochenende, meist in der Nacht, übernehme“, antwortet Dr. Kühnlein auf die Frage, wie er Beruf und Ehrenamt zeitlich unter einen Hut bringt. Für die Einsätze in der Schnellen Einsatzgruppe ist das jedoch nicht flexibel genug: Ganz ähnlich der Feuerwehr muss die SEG, die vor allem bei Großeinsätzen unterstützt, spätestens 20 Minuten nach einer Telefonalarmierung die Rettungswägen bemannt haben. „Hier habe ich die Freigabe von uvex, im Falle einer Alarmierung sofort in den Einsatz zu gehen. Dies mache ich natürlich nach Abwägung der Einsatzart und eventuellen Terminen in der Arbeit, sodass ein Fehlen am Arbeitsplatz vertretbar ist.“ Und mit der neuen Ausrüstung beim BRK kann sich uvex in Zukunft auch auf jeden Fall noch mehr darauf verlassen, dass Dr. Kühnlein nach jedem Einsatz unversehrt wieder an seinen Arbeitsplatz zurückkehrt.


uvex South Africa

uvex Azubi on Tour in Südafrika

Für uns bei uvex dreht sich alles um den Schutz des Menschen – in seiner Freizeit ebenso wie während der Arbeit. Hinter jeder Schutzbrille, hinter jedem Sicherheitsschuh und jedem Gehörschutzstöpsel stehen Menschen, die tagtäglich mit Engagement und Leidenschaft daran arbeiten, die Marke uvex zu dem zu machen, was sie ist – und das schon seit nunmehr 90 Jahren.

Der Schlüssel zu unserem Erfolg liegt in den Händen unserer Mitarbeiter – und genau die wollen wir mit einer Blog-Reihe ins Rampenlicht rücken: „Business is People“.

Den Horizont erweitern, neue Reize sammeln, sich entwickeln – welcher Arbeitnehmer will das nicht? Umfangreiche Weiterbildungsangebote sind deshalb bei uvex ebenso Teil der Unternehmenskultur wie die möglichst vielseitige Ausbildung unseres „Nachwuchses“. Dazu kann beispielsweise auch gehören, dass unsere Auszubildenden auf Sprachreise nach Südafrika gehen. Für Jan Gratzfeld bot sich kürzlich diese Chance – und der angehende Industriekaufmann ergriff sie gerne.

Hintergrund der Reise

Basierend auf einer langjährigen Kooperation zwischen der Fürther Ludwig-Erhard-Berufsschule und dem Ekurhuleni West Technical, Vocational, Education and Training College, kurz EWC, hatten Schüler im Frühjahr 2016 die Möglichkeit, Südafrika zu besuchen. Die Unterbringung in Gastfamilien ermöglichte es ihnen dabei, tief in die südafrikanische Kultur einzutauchen und – zumindest vorübergehend –Teil der Gesellschaft zu werden.

uvex business is people South Africa

uvex unterstützt derartige Projekte gerne, jedoch nicht zum reinen Privatvergnügen für die Reisenden, sondern um deren persönliche und sprachliche Entwicklung zu fördern. Auch im Ausbildungsalltag im Unternehmen nimmt die Sprachförderung durch wöchentlich stattfindende Englischkurse einen hohen Stellenwert ein – eine Sprachreise ist jedoch noch einmal etwas ganz Anderes: Der Auszubildende hat dabei die Chance, seinen Horizont zu erweitern, um später auch besonderen Herausforderungen gewachsen zu sein. So hatten Schüler aus verschiedenen Klassen der Ludwig-Erhard-Berufsschule vor Reiseantritt die Aufgabe, ein Thema aus dem EU-Raum in einem Projekt aufzuarbeiten – gemeinsam mit den Lehrern und der Schulleitung fiel die Wahl auf die aktuelle Flüchtlingssituation. Das Projekt wurde vor Reiseantritt bei mehreren Treffen zusammen erarbeitet und später in Südafrika vor den Campusmanagern der insgesamt sechs Colleges vorgestellt. Da Südafrika ebenfalls von der Flüchtlingsproblematik betroffen ist, kam es nach der Präsentation zu einer kleinen Diskussionsrunde, von der beide Seiten profitierten.

Der Aufenthalt

Teil der Reise war ebenfalls ein Besuch des Apartheid-Museums, welches die bedrückende Vergangenheit Südafrikas anschaulich verdeutlichte. Ebenfalls wurde das Township Soweto (South-West-Township) besucht, eines der vielen Armenviertel Südafrikas. Soweto war nicht das einzige Township auf dem Reiseplan, sicherlich aber das außergewöhnlichste: Hier wuchs der Mann auf, der für so viele Schwarz-Südafrikaner auch heute noch Vorbild ist, Nelson Mandela.

uvex business is people South Africa

Neben der Geschichte und dem Bildungssystem lernten die Besucher aus Deutschland auch das Land und die Menschen kennen: In den Colleges hatten sie viel Kontakt zu den Studenten, der zeigte, wie verschieden Gleichaltrige denken können, obwohl sie viele Interessen teilen – ein gemeinsamer Nenner war zum Beispiel mit der ehemaligen britischen Auto-Sendung Top Gear schnell gefunden. Bei einem sechstägigen Ausflug in den Krüger-Nationalpark präsentierte sich dann auch die Landschaft in ihrer ganzen Pracht – mitsamt der beeindruckenden Fauna: Die Schüler bekamen tatsächlich die „Big Five“ Südafrikas zu Gesicht.

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Fazit zu der Reise

Die uvex Unternehmensgruppe ist weltweit aktiv, was den Mitarbeitern natürlich die Gelegenheit bietet, auch im Ausland Fuß zu fassen. Durch das Zusammenleben mit den Gastfamilien in der Nähe der Hauptstadt Pretoria konnte Jan Gratzfeld hautnah erleben, wie so etwas aussehen könnte: „Mir war nicht nur die finanzielle Unterstützung Seitens uvex sehr willkommen, sondern auch Möglichkeit herauszufinden, ob ich mir zukünftig das Leben und Arbeiten in einem anderen Land vorstellen könnte.“

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Den Austausch wird der Auszubildenden im zweiten Lehrjahr vermutlich nie vergessen: „Für mich war es eine tolle Erfahrung, eine andere Kultur kennenzulernen. Auch die völlig verschiedenen Weltanschauungen und ethischen Einstellungen haben mich sehr beeindruckt. In einem Land, das elf Sprachen hat und eine Kultur, die mit der deutschen nicht einmal ansatzweise zu vergleichen ist, gibt es trotzdem viele Gemeinsamkeiten. Das hat mich wirklich überrascht.“ Und wer weiß? Vielleicht wird ihn sein beruflicher Lebensweg ja tatsächlich mal in die uvex Niederlassung in Südafrika verschlagen – der Grundstein dafür ist ja nun gelegt.

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Allein unter PUMAs – wie zwei uvex Auszubildende ihren Horizont erweitern

Für uns bei uvex dreht sich alles um den Schutz des Menschen – in seiner Freizeit ebenso wie während der Arbeit. Hinter jeder Schutzbrille, hinter jedem Sicherheitsschuh und jedem Gehörschutzstöpsel stehen Menschen, die tagtäglich mit Engagement und Leidenschaft daran arbeiten, die Marke uvex zu dem zu machen, was sie ist – und das schon seit nunmehr 90 Jahren.

Der Schlüssel zu unserem Erfolg liegt in den Händen unserer Mitarbeiter – und genau die wollen wir mit einer Blog-Reihe ins Rampenlicht rücken: „Business is People“.

Ein Auszubildender bei uvex hat drei abwechslungsreiche Jahre vor sich: Er durchläuft eine Vielzahl von Abteilungen, verbringt eine gewisse Zeit bei den Kollegen von uvex sports und darf, in seltenen Fällen, sogar mal in andere Firmen reinschnuppern. Im Rahmen eines einwöchigen Austauschprogramms erlebten unsere angehenden Industriekauffrauen Julia Scheuerpflug und Sandra Wagner den Arbeitsalltag beim mittelfränkischen Sportartikelhersteller PUMA – im Gegenzug kamen zwei PUMA-Auszubildende zu uvex.

Eine Woche lang besuchten Eva Oechsner und Steffen Brodmerkel unsere Produktion und den Formenbau, erfuhren mehr über den Beruf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik und nahmen unsere Fortbildungs- und Seminar-Einrichtung uvex academy genauer unter die Lupe. Dabei entdeckten die Auszubildenden im dritten Lehrjahr viele Gemeinsamkeiten: „Die Parallele zwischen uvex und PUMA ist vor allem die internationale Teilnahme an den Märkten“, sagt Eva Oechsner und Steffen Brodmerkel fügt hinzu: „Auch die Prozesse vom Anfang bis zum Ende eines Produktes sind sich sehr ähnlich.“ Doch das ist noch nicht alles. Beide Unternehmen sind stark in der mittelfränkischen Region verwurzelt und haben sich von kleinen Familienbetrieben zu globalen Erfolgsmarken entwickelt. „Ich finde PUMA und uvex Produkte ergänzen sich perfekt“, meint Julia Scheuerpflug im Hinblick auf die beiderseits starken Wurzeln im Sport, „zur Fahrradhose gibt es den passenden Fahrradhelm und zur Ski-Jacke die passende Skibrille.“

Für die Besucher aus Herzogenaurach war aber auch der Arbeitsschutz ein Thema – immerhin können sie in Fürth aus nächster Nähe mitverfolgen, wie aus ein paar Plastikkügelchen eine Arbeitsschutzbrille gefertigt wird: „Es war interessant, das Spritzgussverfahren mal live in der Produktion zu sehen, da wir dieses Verfahren auch für unsere Schuhe anwenden“, sagt Steffen Brodmerkel hinterher. Die Produktionsvorbereitung und die angeschlossenen Prozesse wurden ebenfalls ausgiebig thematisiert – ganz schön viel Stoff für nur eine Woche.

Am Ende war es nicht so sehr das neu erlangte Wissen, das die Austauschwoche zu etwas Besonderem für die vier Nachwuchsfachkräfte gemacht hat, sondern die gesammelten Eindrücke, das Miteinander mit den Kurzzeitkollegen und die „frische Unternehmensluft“ im Austauschbetrieb. Auf die Frage, was sie sich den für ihr weiteres Berufsleben mittgenommen habe, antwortet Julia Scheuerpflug deshalb auch ganz pragmatisch: „Bei PUMA ist das komplette Intranet auf Englisch. Dadurch wird man förmlich gezwungen, sich mit der Sprache zu beschäftigen. Deswegen werde ich für meinen beruflichen Werdegang mitnehmen, mein Englisch zu verbessern!“