uvex Reinhard Mueller Sterntaler

uvex Rentner radelt für den guten Zweck

Für uns bei uvex dreht sich alles um den Schutz des Menschen – in seiner Freizeit ebenso wie während der Arbeit. Hinter jeder Schutzbrille, hinter jedem Sicherheitsschuh und jedem Gehörschutzstöpsel stehen Menschen, die tagtäglich mit Engagement und Leidenschaft daran arbeiten, die Marke uvex zu dem zu machen, was sie ist – und das schon seit nunmehr 90 Jahren.

Der Schlüssel zu unserem Erfolg liegt in den Händen unserer Mitarbeiter – und genau die wollen wir mit einer Blog-Reihe ins Rampenlicht rücken: „Business is People“.

Unser ehemaliger Außendienst-Mitarbeiter Reinhard Müller verkörpert das Thema „Business is People“ wie kaum ein Zweiter: 25 Jahre lang hat er sich mit großem Engagement um die Sicherheit bei unseren Kunden gekümmert. Und zwar so herzlich und bemüht, dass daraus Freundschaften entstanden sind, die bis heute anhalten – obwohl Herr Müller seit nunmehr zwei Jahren in Rente ist. „Mit einigen treffe ich mich jährlich zum Grillen oder zum Wandern“, erzählt er uns. Jetzt setzt er sich für das Wohl der ganz Schwachen ein und ruft kurzerhand eine Spendenaktion zur Unterstützung schwer erkrankter Kinder und deren Familien ins Leben.

Im Kinderhospiz Sterntaler e. V. in Dudenhofen stehen ebenfalls die Menschen im Mittelpunkt. Das Kinderhospiz nimmt lebensverkürzend erkrankte Kinder und deren Familien auf, um sie auf ihrem schweren Weg zu begleiten und zu entlasten. Wie alle stationären Kinderhospize in Deutschland ist der gemeinnützige Verein auf Unterstützung durch Spenden angewiesen, da es bislang noch immer keine staatliche Förderung dieser Einrichtungen gibt. Unterbringung und Versorgung der Eltern und Geschwisterkinder sowie kostenintensive Projekte, wie der gerade fertig gestellte Erweiterungsbau für die Pflege, müssen rein aus Spenden geschultert werden.

Kinderhospiz Sterntaler e. V.

Genau da kommt Reinhard Müller ins Spiel: Mit einer Radtour quer durch Deutschland will er Aufmerksamkeit erregen und Menschen zum Spenden motivieren. Zwischen dem 20. August und dem 16. September 2016 radelt er vom südlichsten Ort Deutschlands zum nördlichsten. Die 1.500 Kilometer zwischen Einödsbach im Allgäu und Aventoft in Schleswig-Holstein legt er auf einem beinahe wartungsfreien Tourenfahrrad Kuga von Simplon zurück, das ihm einer seiner Sponsoren, Olaf Klein von O. K. Cycling, empfohlen hat. Viele weitere Unterstützer werden die Aktion in der einen oder anderen Form begleiten, auch wenn Reinhard Müller bisher noch keinen Mitradler gefunden hat.

Natürlich stattet sich Reinhard Müller für die Fahrradtour mit Helm und Co. bei uvex und Alpina aus. Überhaupt ist er seinem ehemaligen Arbeitgeber nach wie vor eng verbunden: Reinhard Müller springt immer wieder mal ein, wenn Aktionstage oder Messen anstehen, sodass seine früheren Kollegen nicht ihre reguläre Arbeit dafür unterbrechen müssen. „Für mich bedeutet das, immer noch etwas von meiner alten Arbeitswelt und den alten Gesprächspartnern mitzubekommen und auch alte Kontakte zu pflegen“, sagt er. „Für die Firma ist das auch ein Vorteil: Ich kann Wünsche und manche ‚Sorgen‘ meiner mir zum Teil bekannten Gesprächspartner aufnehmen und zur positiven Erledigung weitertragen.“ Diese menschliche Verbundenheit zeichnet Herrn Müller aus, ganz nach dem Motto „Business is People“. Er kennt es aber auch nicht anders: Bevor er 1989 bei uvex anfing, arbeitete Reinhard Müller 14 Jahre lang für Lego, wo es ein ganz ähnliches Leitmotiv gab: „Geschäfte werden von Menschen gemacht“. So kam für ihn eines schließlich zum anderen: „Diesen Lego-Kernsatz habe ich von Anfang an auch bei uvex gespürt. Er war ausschlaggebend für mich, dass ich mich entschied, für uvex arbeiten zu wollen.“

Reinhard Müller im Einsatz für uvex auf der Leuna Dialog im April 2016. (Fotograf: Egbert Schmidt)

In 25 Jahren Berufsleben dreht sich die Welt ein ordentliches Stück weiter: 1989 wurden Aufträge noch mit der Post verschickt, heute sind PC, iPad und mobiles Internet die allzu deutlich sichtbare Spitze des Digitalisierungs-Eisbergs. Und wo Müllers Arbeitstag früher minutiös durchgeplant war, genießt er heute die Freiheit, seine großen Vorhaben ganz spontan ausgestalten zu können – egal ob beim Gleitschirmfliegen in Österreich, bei der Gründung einer „Altherren“-Blues-Rock-Band oder auf der für nächstes Jahr angesetzten Wanderung an der Amalfiküste. „Eines aber ist geblieben,“ fasst Reinhard Müller ein Vierteljahrhundert Arbeitsleben bei uvex zusammen, „der Leitsatz: Business is People“.

Danke, Reinhard Müller, für den unermüdlichen Einsatz für deine Kollegen, deine Geschäftspartner und ganz besonders deine Mitmenschen. Wir werden diesen Beitrag hier aktualisieren, sobald die ersten Berichte von deiner Radtour bei uns eintreffen.

Wer noch mehr über die Reiseroute und die Mitmachmöglichkeiten erfahren will, für den haben wir hier noch ein paar wichtige Eckdaten zur Aktion angehängt. Aktuelles zur Tour und regelmäßige Updates gibt es auf Reinhard Müllers Facebooktseite Benefiz-Radtour für „Sterntaler“-Hospiz.

„Das Kinderhospiz Sterntaler freut sich sehr über das Engagement von Reinhard Müller zugunsten der Sterntaler-Kinder und deren Familien. Wir wünschen ihm gute Fahrt und lauter wundervolle Erlebnisse und Begegnungen.“ – – Mit besten Wünschen, die Sterntaler

Spenden im Rahmen der Aktion können direkt auf das Spendenkonto des Kinderhospiz Sterntaler e.V. überwiesen werden – auf dem Überweisungsträger aber bitte unbedingt den Verwendungszweck „Radtour Reinhard Müller“ angeben!

Zahlungsempfänger: Kinderhospiz Sterntaler e.V.
Bank: GLS Gemeinschaftsbank
IBAN: DE 19 4306 0967 6026 3478 00
BIC: GENODEM1GLS

Weitere Informationen über das Kinderhospiz Sterntaler, dessen Arbeit und Wirken findet ihr unter: www.kinderhospiz-sterntaler.de

Interessierte Radfahrer, die Reinhard Müller auf einer Etappe begleiten möchten, können sich gerne bei uns im Kommentarbereich melden, wir vermitteln sie dann weiter. Die Tour erstreckt sich (unter anderem) über folgende Radwege:

  • Iller-Radweg
  • Hohenlohe-Ostalb-Weg
  • Kocher-Jagst-Weg
  • Liebliches Taubertal
  • Main-Tauber-Fränkischer-Radachter
  • Vom Main zur Rhön
  • Fulda-Radweg
  • Weser-Radweg
  • Bremen-Hamburg
  • Nordseeküsten-Radweg
  • Ochsenweg

Die einzelnen Etappen:

Route Sterntaler Reinhard Müller

uvex mount everest

Ein Key Account Manager will hoch hinaus

Für uns bei uvex dreht sich alles um den Schutz des Menschen – in seiner Freizeit ebenso wie während der Arbeit. Hinter jeder Schutzbrille, hinter jedem Sicherheitsschuh und jedem Gehörschutzstöpsel stehen Menschen, die tagtäglich mit Engagement und Leidenschaft daran arbeiten, die Marke uvex zu dem zu machen, was sie ist – und das schon seit nunmehr 90 Jahren.

Der Schlüssel zu unserem Erfolg liegt in den Händen unserer Mitarbeiter – und genau die wollen wir mit einer Blog-Reihe ins Rampenlicht rücken: „Business is People“.

Den Anfang unserer Serie macht Rolf Eberhard. Als Key Account Manager in der Abteilung Business Development kümmert sich der 55-jährige um die strategische Entwicklung des Neukundengeschäfts. Was ihn dabei von vielen Menschen im Berufsleben unterscheidet: Wenn Rolf Eberhard vom ultimativen Aufstieg träumt, hat er nicht seine berufliche Karriere vor Augen – sondern die höchsten Gipfel dieser Welt.

„Als Jugendlicher bin ich mit meiner Familie oft nach Österreich in die Berge gefahren“, erklärt Rolf Eberhard auf die Frage, wo denn seine Begeisterung für große Höhen herkommt. Im Studium legte er später mit Kletterkursen den fachlichen Grundstein für die alsbald folgenden Besteigungen nahegelegener Drei- bis Viertausender: Großglockner, Ortler, Mont Blanc und mehr hat er in jener Zeit auf klassischen Routen erklommen. Es dauerte aber nicht lange, bis die Ziele internationaler und noch viel höher wurden: 1992 stand der Mount McKinley (6.190 Meter) in Alaska auf dem Programm, 1995 der Ama Dablam (6.812 Meter) in Nepal. Der bisherige Höhepunkt in seiner Abenteurerkarriere aber war im Jahr 2010 die Besteigung des Mount Everest. Die monatelange Vorbereitung bestand aus viel körperlichem Training, zu großen Teilen aber auch aus Organisation. „Ohne Kontakte vor Ort, keine Chance“, unterstreicht Rolf Eberhard, wie wichtig es ist, gut zu netzwerken – ein Talent, das ihm auch in seinem beruflichen Alltag immer wieder zugutekommt.

„Beharrlichkeit, Zielstrebigkeit und Leistungsbereitschaft“, nennt Eberhard als Antwort auf die Frage nach den wichtigsten Charaktereigenschaften, nicht für den Bergsport, sondern für seinen beruflichen Alltag (obwohl die Parallelen allzu offensichtlich sind). Wenn man wie Eberhard stets daran arbeitet, die Marke uvex in neuen Umfeldern zu etablieren, braucht man viel Engagement und einen sehr langen Atem. Wie es für ihn 2016 weitergeht? „Es gilt zunächst, die angefangenen Projekte intensiv und konsequent weiter zu bearbeiten“, wobei erneut sein Organisationstalent gefragt ist: Vor allem intern muss bei wichtigen Entscheidungen viel abgestimmt und koordiniert werden.

Eberhards nächstes Alpin-Projekt soll eventuell „eine größere Unternehmung in den Westalpen“ werden, aber so ganz will er sich da noch nicht festlegen. Wo es aber auch immer hingehen wird, spielt der Rückhalt durch den Arbeitgeber – für den Mount Everest musste Eberhard seinen gesamten Jahresurlaub inklusive Feier- und Brückentage auf einmal nehmen – eine fast ebenso wichtige Rolle wie der aus der Familie: Die Eberhards schwanken zwar immer zwischen „Muss das sein?“ und „Ja, toll!“, ziehen am Ende aber doch immer am selben Strang wie der abenteuerlustige Familienvater. Am Ende gönnen Sie ihm aber seine Expeditionen und wünschen ihm, genau wie wir, ein aufrichtiges: Berg heil!

Wir bedanken uns bei Rolf Eberhard für diesen aufschlussreichen Einblick in die Welt des Bergsteigens – und werden diese Serie schon bald mit ähnlich spannenden Geschichten fortsetzen. Wer noch mehr darüber erfahren will, wie genau so eine Achttausender-Besteigung abläuft, für den öffnet Rolf Eberhard hier noch sein Reisetagebuch.

Reisetagebuch

  • April 2010: Flug von München nach Kathmandu
    „Ich warte auf die Ausrüstung und alle Genehmigungen. Ich nehme die Route auf der Nordseite, weil sie bergsteigerisch anspruchsvoller und weniger überlaufen ist. Außerdem vermeide ich den Khumbu-Eisfall auf der Südseite, den Hillary Step und den Massenauflauf auf der Südseite.“
  • Weiterfahrt mit Geländewagen
    Stopp in Zhangmu (2.350 Meter), Überquerung der chinesischen Grenze. Durch das tibetische Hochland bis ins Chinese Base Camp (5.170 Meter)
  • Nach 14 Tagen: Chinese Base Camp (5.170 Meter)
    „Ein Fußmarsch von 21 Kilometern führt meinen Sherpa und mich ins vorgeschobene Basislager auf 6.400 Metern. Kletterausrüstung, Schlafsack, Isomatte, Essen, Trinken, Wechselwäsche und so weiter (circa 15 Kilogramm), habe ich im Rucksack stets bei mir. Angekommen deponieren wir das Material, bauen die Zelte auf, übernachten und steigen wieder ab. Durch den mehrmaligen Aufstieg erhält der Körper den Reiz, mehr rote Blutkörperchen zu bilden, durch den mehrmaligen Abstieg ausreichend Erholungsphasen.“
  • Transport in die nächsthöheren Lager
    Wir transportieren in mehreren Etappen unsere Ausrüstung immer wieder in die nächsthöheren Lager. Bis wir schließlich in Lager 3 auf 8.300 Metern angelangt sind.“
  • Mai: Nacht vor dem Gipfelversuch
    „Es ist kalt, ein Schneesturm fegt über unser Lager. Ich sammle Schnee, um ihn zu schmelzen und mir einen Tee zu machen. Ich höre in mich hinein, konzentriere mich auf das Wesentliche und versuche so viel wie möglich zu trinken und warm zu bleiben.“
  • Mai, 1:20 Uhr
    „Nacht. Schneesturm. Wir marschieren los. Es ist brutal. Der Sherpa geht voran, ich würde den Weg im Schneetreiben und im Dunkeln kaum alleine finden. Zum ersten Mal zweifele ich. Es dämmert. In den sogenannten drei Stufen, erwartet uns eine anstrengende Kletterei. Vor uns steckt ein Japaner fest, er kommt weder vor noch zurück. Zum Glück lassen er und sein Team uns vorbei. Auf 8.800 Metern hört der Sturm plötzlich auf und der Blick zum Gipfel wird frei.“
  • 00 Uhr: Auf dem Gipfel
    „Ich rufe meine Frau an. Ich freue mich mit meinem Sherpa zusammen. In Gedanken bin ich schon beim Abstieg und frage mich, was aus dem Japaner geworden ist, den wir überholt haben.“
  • 24 Stunden später
    „Nichts wie runter. Jede Minute Verzögerung kann Erfrierungen oder Höhenkrankheit zur Folge haben. Nach 24 Stunden erreichen wir Lager 2. Es ist schön, sich ausstrecken und hinlegen zu können.“
  • Ankunft im Chinese Base Camp
    „Die Anspannung fällt von mir ab. Müdigkeit, Erschöpfung fordern ihren Tribut. Ich bin glücklich und stolz aber auch traurig, denn ich habe erfahren, dass einige spanische Bergsteiger die ich kennengelernt habe am Berg noch ums Überleben kämpfen. Ich werde mir einmal mehr bewusst, dass man am Berg keinen Airbag hat, wenn man sein Limit überschreitet.“