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Diabetes und der uvex motion 3XL Sicherheitsschuh

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Die Anzahl der von Diabetes betroffenen Personen steigt stetig. Schätzungen des BVND und Kora gehen derzeit von etwa 9 Millionen Betroffenen allein in Deutschland aus. Die Diabetiker, die Sicherheitsschuhe tragen müssen, sind dabei auf besondere Weise gefährdet.

Diabetes ist eine Erkrankung, die in erster Linie den Zuckerstoffwechsel, unter anderem aber auch die Ausgleichsmechanismen der Haut betrifft. So ist durch Nervenfehlfunktion die Feuchtigkeitsregulation der Haut in Mitleidenschaft gezogen – die Folge ist eine sehr trockene und dadurch weniger elastische Hautoberfläche. Die Gefahr von Hornhaut- und Rissbildung ist somit erhöht, außerdem können Keime in die Haut eindringen und Infektionen verursachen.

uvex motion 3xl kappeDie Nervenstörung bedingt aber auch eine geminderte Schmerzempfindlichkeit: Druck- und Scheuerstellen im Schuh können nicht mehr richtig gespürt werden, was beispielsweise eine erhöhte Verletzungsgefahr durch Wundscheuern nach sich zieht. Diesen Verletzungen und ihren Folgen kann aber vorgebeugt und sinnvoll begegnet werden, wenn die zu tragenden Schuhe weit und die eingesetzte Kappe hoch genug sind.

 

Fußschutz bei Diabetes mit dem uvex motion 3XL

Die uvex motion 3XL Sicherheitsschuhserie erfüllt alle Voraussetzungen, um einen gefährdeten diabetischen Fuß optimal zu schützen und gegebenenfalls vor Schlimmerem zu bewahren:

 

uvex motion 3xl diabetes querschnitt 1) Die Weite der Schuhe und Stiefel liegt über 15 und auch die Zehenschutzkappe ist extrem hoch und weit – das gewährt selbst breiten Füssen, und gegebenenfalls auch Hammer- oder Krallenzehen, ausreichend Raum und Beweglichkeit.

 

2) Das orthopädische Konstruktionsset bietet dem Fachmann genügend Möglichkeiten, dicke Polster oder Entlastungselemente einzubauen. Die maximale Fußbettdicke darf unter der Zehenschutzkappe 10 Millimeter (beim Standardsicherheitsschuh sind es lediglich 3 Millimeter) und unter der Ferse 15 Millimeter (beim Standardsicherheitsschuh sind es 6 Millimeter) betragen. Das sogenannte „diabetesadaptierte Fußbett“ kann auf diese Weise problemlos umgesetzt werden.

 

3) Futter und Nähte sind so gestaltet, dass den meisten Bedürfnissen an Polsterung Sorge getragen werden kann.

 

4)  Der Stiefel bietet zusätzlich individuell einstellbare Stabilisierungselemente im Knöchel- und Unterschenkelbereich. Damit kann einer eventuell vorhandenen Umknickproblematik und in bestimmen Fällen sogar Fußheberschwächen begegnet werden.

 

 

Ein Sicherheitsschuh für Diabetiker muss deutlich mehr leisten, als den in der Norm EN ISO 20345:2011 vorgeschriebenen Schutz. Bei Bestellung und Anpassung eines solchen Schuhs oder Stiefels unterstützen Sie gerne unsere zertifizierten uvex medicare Systempartner.

7 thoughts to “Diabetes und der uvex motion 3XL Sicherheitsschuh”

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    Das Modell Uvex Motion 3XL für Diabetiker interessiert mich.
    Das diabetes adaptierte Fußbett muß welche Anforderungen erfüllen bezüglich Material, Verklebung (Antistatik…?) usw.?
    Des weiteren teilen Sie uns bitte einen Einkaufspreis mit.

    Vielen Dank im Voraus, MfG S. Niemann

    Fa. Hempel GesundheitsPartner

    1. Hallo!

      Danke für Ihr Interesse an diesem Schuh – die Kollegen aus der medicare-Abteilung werden sich dann bei ihnen melden.

      Viele Grüße
      Jürgen vom uvex safety team

  2. 1 cm dicke der Sohle ist nicht viel beim Dachdecker Schuh , früher als gerüstbauer war die einlegesohle fast 3 mal so dick .bin diabetiker mit entgleisten fuss syndrom von daher schon uninteressant für leute wie mir 🙁 da werden noch jahre ins Land gehen bis man als Dachdecker besser ausgestattet ist

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