uvex 1 und uvex 2 Sicherheitsschuhe: Ergonomie, Leichtbau, Design [Update]

Die Entwicklung von Sicherheitsschuhen wird heute nicht nur durch die Anforderungen der Einsatzbereiche, sondern auch von technischen Innovationen, ergonomischen und medizinischen Aspekten, Modetrends und Fragen zur Nachhaltigkeit bestimmt. Die preisgekrönten Sicherheitsschuhserien uvex 1 und uvex 2 geben eine ganzheitliche Antwort auf diese Anforderungen.

Schutz und Ergonomie

Sicherheitsschuhe sollen in erster Linie schützen. Damit ist aber nicht nur der direkte Unfallschutz gemeint, sondern auch die Reduzierung von Belastungen, die während der Arbeit auf den Träger einwirken und zu Ermüdung, sinkender Leistungsfähigkeit oder schleichender körperlicher Beeinträchtigung führen können. Eine verminderte Konzentration und ein damit steigendes Unfallrisiko sind die Folge. Ergonomisches Design und eine innovative Leichtbaukonstruktion sind der Schlüssel, wenn es um die Verbesserung des Tragekomforts bei Sicherheitsschuhen und einen Beitrag zur Prävention und Gesundheitsschutz geht.

Ergonomische Sohlengestaltung und optimaler Schutz: uvex 1 – 8511 x-tended support

uvex 1 und uvex 2 Sicherheitsschuhe schützen und unterstützen den menschlichen Körper in seinem individuellen Bewegungsablauf. Auf Basis neuester physiologischer Forschungserkenntnisse und innovativer Technologien werden die bei der Arbeit auf den Bewegungsapparat wirkenden Belastungen reduziert und das Wohlbefinden des Anwenders optimiert.

Die ergonomische Leichtbaukonstruktion in Kombination mit dem neuen lederfreien uvex monoskin Schaftdesign bietet die perfekte Balance zwischen Schutz und Komfort. In der Zwischenzeit sind auch Ledermodelle mit einer auf das Nötigste reduzierten Anzahl von Nähten erhältlich. Durch die Reduktion von Nähten entfallen diese als potenzielle Druckstellen.

Das uvex Multi-Layer-Dämpfungssystem auf Basis einer ergonomisch gestalteten, zweischichtigen PU-Sohle mit Komfortfußbett und Vorfuß- und Fersendämpfung schont den Bewegungsapparat und bietet Laufkomfort pur. Die Energieaufnahme unter der Ferse ist 100% höher als von der EN ISO 20345 verlangt.

Atmungsaktivität und Klimakomfort

Prüfung der Atmungsaktivität. uvex 1 Sicherheitsschuh auf Klimakomforttester im eigenen Testlabor

Das uvex climazone Klimamanagement sorgt durch die Verarbeitung von hoch atmungsaktiven Ober- und Futtermaterialien in Verbindung mit einem herausnehmbaren Klimakomfortfußbett für eine perfekte und dauerhaft anhaltende Atmungsaktivität. Das Obermaterial ist nach Öko-Tex Standard 100 zertifiziert. Der gesamte Produktionsprozess und die Materialauswahl und –verarbeitung sind auf die Verbesserung des Klimakomforts ausgerichtet. Die Erreichung und Einhaltung des climazone Standards wird  durch eigene Tests kontinuierlich im eigenen Testlabor  und extern kontrolliert und optimiert.

Ausgezeichnetes Design

Sicherheitsschuhe sollen in erster Linie schützen. Damit ist aber nicht nur der direkte Unfallschutz gemeint, sondern auch die Reduzierung von Belastungen, die während der Arbeit auf den Träger einwirken und zu Ermüdung, sinkender Leistungsfähigkeit oder schleichender körperlicher Beeinträchtigung führen können. Eine verminderte Konzentration und ein damit steigendes Unfallrisiko sind die Folge. Ergonomisches Design und eine innovative Leichtbaukonstruktion sind der Schlüssel, wenn es um die Verbesserung des Tragekomforts bei Sicherheitsschuhen und einen Beitrag zur Prävention und Gesundheitsschutz geht.

Schutztechnologien und Komfort sind aber nur zwei Kernkomponenten für einen optimalen Schutz. Ebenso wichtig ist das Design. Denn nur Sicherheitsschuhe die gefallen werden auch getragen und können ihre Schutzwirkung im Ernstfall entfalten. Sowohl die uvex 1 als auch die uvex 2 Sicherheitsschuhe erhielten internationale Designauszeichnungen.

Modelle der uvex 1 Serie wurden mit dem renommierten, internationalen Red Dot Design Award 2013, dem Internationalen Designpreis Baden-Württemberg, Focus Open 2013 in Silber und dem German Design Award 2015 ausgezeichnet. Letzterer ging ein Jahr später auch an die uvex 2 Modelle 6502.2 und 6503.2. Im gleichen Jahr gewannen diese uvex 2 Schuhe den IF Award in Gold. Im Herbst dieses Jahres folgte der + X Award für die gesamte uvex 2 Produktlinie.

uvex 1 x-tended support 8512 S1 SRC

uvex 1 8543 S1 SRC

uvex 2 6502 S3 SRC

uvex 2 6502 S3 SRC

Herren- und Damenmodelle

Die uvex 1 und uvex 2 Sicherheitsschuhserien umfassen Halbschuhe, Stiefel und Sandalen in unterschiedlichen attraktiven Designs und Farben in den Schutzklassen S1 SRC, S1 P SRC, S2 SRC und S3 SRC, im Größenlauf von 35-52.  Die Passform für Damen wird über einen extra Damenleisten gewährleistet. Alle Modelle erfüllen die ESD-Anforderungen und sind frei von lackbenetzungsstörenden Substanzen.

Fazit

Die beiden uvex Sicherheitsschuhserien verbinden in einem innovativen Produktkonzept Ergonomie, Komfort, Design und Nachhaltigkeit und bieten für viele verschiedene Einsatzbereiche passende Lösungen.


Blog uvex safety helmet accessories

uvex Arbeitsschutzhelme und ihre Zubehörmöglichkeiten

Ein Helm ohne Zubehör bietet oft zu wenige Möglichkeiten. Um den Träger in jeder Situation perfekt – und komfortabel – zu schützen, gibt es für uvex Arbeitsschutzhelme eine große Auswahl an verschiedensten Anbauteilen. Ein Überblick.

uvex airwing Zubehör Arbeitsschutzhelm

Für unsere Helmmodelle uvex super boss und uvex airwing sind die Zubehörteile identisch: Es gibt zum einen die klassischen Anbauteile wie Gehörschutz und Visier, zum anderen aber auch spezielles Zubehör wie die Winterhaube oder die Balaclava. Damit ist das Arbeiten im Freien auch in der kalten Jahreszeit kein Problem mehr. Zu den neuesten Anbauteilen zählt beispielsweise der uvex Nackenschutz, der Schutz vor Sonne, Regen und Splittern bietet – und auch das neue Verschlussstopfen-Set mit dem man die seitlichen Euro-Slots verschließen kann, um den Träger im Außeneinsatz vor Regen zu schützen.

uvex super boss Zubehör Arbeitsschutzhelm

Die vielfältigsten Kombinationsmöglichkeiten bietet der uvex pheos: Aufgrund seiner speziell gestalteten Helmschale verfügt er statt den üblichen seitlichen 30-Millimeter-Euro-Slots über zusätzlich zwei Slots im Stirn- und Hinterkopfbereich. Dadurch kann der uvex pheos – anders als uvex super boss und airwing – mit Stirnlampen ausgestattet werden. Zusätzlich bietet die Unterseite der Helmschale kleine Einkerbungen, die für Zubehör wie den Stiftehalter und den Lederkinnriemen genutzt werden können. Das neue uvex pheos Visiersystem wurde extra auf den uvex pheos abgestimmt und passt auch nur in die Euro-Slots dieser Helmfamilie. Für das Visier gibt es ab sofort einen Sonnen-/Regenschutz, um dem Träger das Arbeiten im Freien bei egal welchem Wetter noch angenehmer zu gestalten.

Zusätzlich gibt es Reflexstreifen, die auf den Helm aufgebracht werden können, um den Träger in Dunkelheit sichtbar zu machen. Der uvex pheos lässt sich außerdem mit der Winterhaube, der Balaclava, dem Nackenschutz und Verschlussstopfen-Set kombinieren.

uvex pheos Zubehör Arbeitsschutzhelm

Übersicht über Zubehörteile für unsere Arbeitsschutzhelme

uvex
super boss
uvex
airwing
uvex
pheos
WinterhaubeWinterhaube
BalaclavaBalaclava
LederkinnriemenLederkinnriemen
Verschlussstopfen-SetVerschlussstopfen
KapselgehörschutzKapselgehörschutz
VisierVisier
VisierVisier_2
NackenschutzNackenschutz
StifthalterStifthalter
StirnlampenStirnlampe
VollsichtbrillenclipVollsichtbrillenclip
ReflexstreifenReflexstreifen
Sonnen-/RegenschutzSonnen_Regenschutz

 


uvex profisystem metall Tragetest-Pioniere

„Die Löcher in der Kleidung bei Schleif- und Schweißarbeiten haben endlich ein Ende!“

Mit dem uvex handwerk profisystem metall haben wir uns vor nicht allzu langer Zeit auf ein Thema fokussiert: persönliche Schutzausrüstung von Kopf bis Fuß, maßgeschneidert auf die Bedürfnisse einer einzelnen Branche. Jetzt, ein gutes Jahr später, ist es an der Zeit, bei den Erstkäufern und Trage-Pionieren unserer Kollektion für das Metallhandwerk nachzufragen.

Robert Paul ist Firmeninhaber von Paul Metall & Design – und kam im April 2016 im Rahmen eines Tragetests zum ersten Mal in Kontakt mit dem uvex profisystem metall. „Branchenspezifische PSA finde ich sehr sinnvoll und wichtig“, sagt er. Mit Sicherheitsschuhen und -stiefeln sowie Schutzbrillen hat der kreative Metallgestalter noch weitere Produkte von uvex im Einsatz. Wie wichtig es ist, dass die Schutzausrüstung exakt zur jeweiligen Tätigkeit passt, weiß auch Robert Schwindsackel von der Kunst- und Bauschlosserei Schmidtkunz G. S. GmbH: „Sie [die PSA] hilft uns Metallern, neuen Anforderungen und Normen auch bezüglich Arbeitssicherheit gerecht zu werden.“

Robert Paul

Robert Paul, Firmeninhaber, Paul Metall & Design

Gefahrenwuelle Funkenflug

Zu den besonderen Anforderungen im Metallgewerbe zählt unter anderem der Schutz vor Funken. Dabei spielt natürlich einerseits die Gesundheit des Trägers eine enorm wichtige Rolle, aber auch die Widerstandsfähigkeit der Kleidung muss stimmen. Und genau hier setzt uvex mit dem profisystem metall an: Eine neu entwickelte Beschichtung hält Funken effektiv von der Kleidung ab – das sorgt für besonders lange Standzeiten und zuverlässigen Schutz. „Die Funktionsbeschichtung ist ein Alleinstellungsmerkmal, das sonst nirgends zu finden ist“, sagt Simon Radtke, Geschäftsführer der Reinhard Radtke Metallbau GmbH –  und wie diese genau funktioniert, erklärt Ihnen unser Video:

„Die Schutzschicht hält Funken super ab, das hätte ich niemals gedacht“, zieht Thomas Weber Fazit, nachdem er die Schutzbekleidung auf Herz und Nieren geprüft hat. Weber ist Werkstattleiter bei HD Bau Bauen GmbH – und war einer der ersten, die sich seinerzeit für unseren Tragetest angemeldet hatten. „Die Löcher in der Kleidung bei Schleif- und Schweißarbeiten haben endlich ein Ende!“ Und das hinterlässt nicht nur beim Kunden einen guten Eindruck, sondern auch in der Budgetplanung.

Und wo wir schon beim guten Eindruck sind: Auch optisch kamen unsere Textilien ausgesprochen gut bei den Pionieren an. „Das Design ist wirklich vorbildlich“, findet Thomas Weber und weitet sein Lob auch auf die Komfort-Eigenschaften aus: „Die Lüftungsschlitze mit Reißverschluss sind ebenfalls ein tolles Feature, ebenso die Stretch-Partie am Rücken.“ Da sieht Robert Paul ganz ähnlich: „Die Kleidung hat sehr guten Tragekomfort, ich bin begeistert.“

 

Das Team von Reinhard Radtke mit individualisierter Schutzbekleidung

Qualität "made in uvex"

Schutz, Design, Komfort, angepasst auf ein ganz konkretes Tätigkeitsfeld, das muss gute branchenspezifische Schutzausrüstung leisten können. Eine wichtige Rolle spielen nach Meinungen „unserer“ Metallbauer auch der Hersteller und die Tatsache, dass passend zu den Textilien auch Schutzbrillen, Sicherheitsschuhe und dergleichen – eben Ausrüstung von Kopf bis Fuß – angeboten werden. Für Robert Schwindsackel sind zudem die räumliche Nähe und ein Qualitätssiegel wie „made in Germany“ ausschlaggebend: „Das kommt beim Kunden gut an. Wir verdienen unser Geld direkt hier in Deutschland, somit ist das auch das richtige Signal an Mitarbeiter und Kundschaft, einen deutschen Hersteller zu wählen. Auch bei Schwierigkeiten habe ich meinen Hersteller direkt an der Hand, somit kann ich auch kurzfristig Unklarheiten beheben.“

Die Herren Schmidtkunz (links) und Schwindsackel sind sehr zufrieden mit der uvex 3-in-1-Wetterjacke.

Jetzt sind Sie am Drücker!

Sind auch Sie neugierig geworden? Die gute Nachricht: Auch Sie können sich für einen Tragetest anmelden. Alle Details dazu finden Sie auf unserer Themenseite Metallhandwerk: www.uvex-safety.de/metall. Natürlich beraten wir Sie auch gerne zu allen anderen Fragen rund um Metallbau und PSA von Kopf bis Fuß, schreiben Sie uns einfach hier ins Kommentarfeld oder per E-Mail an handwerk@uvex.de.


Vogelgrippe uvex Informationsartikel zu Schutzausrüstung gegen Geflügelpest

Persönliche Schutzausrüstung und Vogelgrippe – das ist zu beachten

Am 14. November 2016 mussten in Schleswig-Holstein 30.000 Hühner aus einem Zuchtbetrieb aufgrund von Vogelgrippe gekeult und entsorgt werden. Infizierte Vögel wurden aber auch schon in Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Bayern, sowie in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Dänemark, Ungarn und Polen gefunden. Die Angst vor Übertragung ist genauso ansteckend wie die Grippe selbst, auch wenn das aktuell grassierende H5N8-Virus zwar extrem aggressiv, aber nicht direkt schädlich für den Menschen ist. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Thema Vogelgrippe und persönliche Schutzausrüstung.

Wie schütze ich mich gegen die Vogelgrippe? Ein Guide für die richtige Schutzkleidung.

Derzeit wird der Begriff „Epidemie“ für die aktuellen Vogelgrippefälle in Deutschland sowie in den Nachbarländern noch sehr zurückhaltend verwendet. Das kann sich angesichts der sich schnell häufenden Vogelgrippemeldungen in ganz Europa aber schnell ändern. Mit Landwirten, Veterinärmedizinern, Jägern, Krankenhauspersonal, Speditionsmitarbeitern, Futterherstellern und Angestellten von Entsorgungsunternehmen ist dabei die Liste derer lang, die mit infizierten Tieren in direkten Kontakt kommen können. Auch Helfer von Freiwilligen Feuerwehren, dem BRK oder dem DLRG sind – wie auch schon in der Vergangenheit – vielleicht bald bei Aufräumaktionen einem erhöhten Risiko ausgesetzt.

Eine kleine Entwarnung gleich vorneweg: Grundsätzlich stellt der aktuell grassierende H5N8-Virus für den Menschen nur ein sehr geringes Gesundheitsrisiko dar. Zwar kann eine Vogelgrippeerkrankung im Extremfall durchaus zum Tod führen, jedoch ist nach Angaben des Friedrich-Löffler-Institut weltweit bislang kein einziger Fall einer H5N8-Infektion beim Menschen bekannt.

Persönliche Schutzausrüstung für den Umgang mit Vogelgrippe-Viren

Sollten Sie einer der Risikogruppen angehören, die in direkten Kontakt mit infizierten Tieren oder Tierkadavern kommen, ist es zu Ihrer eigenen Sicherheit – aber auch zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung – trotz allem unbedingt erforderlich, dass Sie sich mit der entsprechenden Schutzbekleidung ausrüsten.

Die im Jahr 2007 von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin herausgegebenen Richtlinien zum Thema Vogelgrippe sind dafür nach wie vor aktuell. Diese empfehlen:

  • Ganzkörper-Schutzanzüge (Einweg oder desinfizierbar) des Typs 4, 5 oder 6 (gegebenenfalls flüssigkeitsdicht Typ 3)
  • eine die Haare vollständig bedeckende Kopfbedeckung
  • flüssigkeitsdichte und desinfizierbare Gummistiefel
  • flüssigkeitsdichte, reißfeste, desinfizierbare Schutzhandschuhe mit langen Stulpen
  • partikelfiltrierenden Atemschutz der Schutzklasse FFP3, idealerweise mit Ausatemventil
  • Vollsichtbrillen gegen Staub und Flüssigkeitsspritzer
  • gegebenenfalls Wathosen und andere einsatzspezifische Zusatzausrüstung oder Schutzkleidung

Des Weiteren finden sich in den Richtlinien auch Erläuterungen zu Hygienemaßnahmen sowie dem Umgang mit der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) vor und nach dem Einsatz oder während der Pausen. Beim Robert-Koch-Institut finden Sie außerdem Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen rund um die Vogelgrippe – und auch auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation WHO wird das Thema ausführlich behandelt.

Sollten Sie noch weitere Fragen zu persönlicher Schutzkleidung und Schutzausrüstung für den Umgang mit infizierten Tieren haben, nutzen Sie gerne die Kommentarfunktion oder schreiben Sie eine E-Mail an serviceteam@uvex.de. Für alle Interessenten und uvex Kunden, die sich fragen, ob ihre persönliche Schutzausrüstung für den Umgang mit Vogelgrippe-Viren geeignet ist, haben wir hier einen Produkt-Informationsflyer zusammengestellt.  Von Schutzstiefeln, Ganzkörperschutzanzügen, über Schutzbrillen bis hin zu Atemschutzmasken finden Sie einen Auszug aus dem uvex Sortiment.


Keine Panik aufgrund der neuen PSA-Verordnung (EU) 2016/425!

Neue oder überarbeitete PSA-Verordnungen werfen erfahrungsgemäß viele Fragen auf: Welche Änderungen gibt es? Was davon betrifft mich und meinen Betrieb? Wie sind die Fristen – und was kostet das am Ende? Im Hinblick auf Gehörschutz und die neue Verordnung (EU) 2016/425 können wir Entwarnung geben: In erster Linie sind die Hersteller gefordert.

Die neue PSA-Verordnung ersetzt zum 21. April 2018 die bisherige Richtlinie 89/686/EGW. Ab diesem Zeitpunkt wird nur noch nach der neuen Verordnung zertifiziert – Produkte, die noch der „alten“ EWG-Richtlinie entsprechen, dürfen aber noch bis März 2019 in Verkehr gebracht werden.

Die wichtigste Änderung: Schädlicher Lärm ist mit der neuen Verordnung offiziell als irreversible Gesundheitsgefahr anerkannt und fällt somit unter die Risiko-Kategorie III*. Doch welche Auswirkungen hat das? Müssen Sie sich als Gehörschutzträger oder Sicherheitsbeauftragter vorbereiten? Was gilt es zu beachten?

„High Risk Area“: Bild von Howard Lake, veröffentlicht unter Creative-Commons-Lizenz (CC BY-SA 2.0): https://www.flickr.com/photos/howardlake/5939827914

Wir können Sie beruhigen!

Auswirkungen hat diese Änderung hauptsächlich für PSA-Hersteller. Diese müssen sich in Zukunft strengeren und regelmäßigeren Qualitätssicherungen unterziehen, um neben der Qualitätskontrolle auch die nachhaltige Qualitätssicherung gewährleisten zu können. Des Weiteren muss die neue CE-Kennzeichnung und die Schutzwirkung auf allen Produkten (soweit möglich) sowie auf den Produktverpackungen angebracht werden.

Was bedeutet das für Gehörschutzträger und die Sicherheitsbeauftragten?

Hier gilt, was ohnehin schon immer gelten sollte: Jeder Mitarbeiter muss das Thema ernst nehmen!

Kategorie III umfasst ausschließlich Risiken, die zu schwerwiegenden Folgen wie Tod oder zu irreversiblen Gesundheitsschäden führen* können. Die Zuordnung von Lärm in diese Kategorie zeigt betroffenen Mitarbeitern unmissverständlich auf, wie wichtig der Schutz vor gefährlichem Lärm ist.

Sicherheitsbeauftragte müssen sehr genau darauf achten, Gehörschutzprodukte nur von Herstellern zu beziehen, die die Auflagen der neuen PSA-Verordnung ab Inkrafttreten einhalten.

Wie geht uvex mit der Umstellung um?

Die Themen Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung stehen für uvex, unabhängig von der neuen PSA-Verordnung, an erster Stelle! Unsere Produkte werden mit hochwertigen Materialien und strengster Präzision gefertigt, um den bestmöglichen Schutz zu bieten. Auch befassen wir uns schon seit geraumer Zeit intensiv mit den Änderungen, damit wir die reibungslose Umstellung im Übergangszeitraum garantieren können.

uvex PSA-Verordnung Timeline

Zeitrahmen, in dem die neue PSA-Verordnung die alte PSA-Richtlinie ablösen wird

Haben Sie noch Fragen zur neuen Verordnung? Dann werden Sie wahrscheinlich auf der EU-Seite mit allen offiziellen Sprachversionen der Verordnung fündig – oder beim Fachbereich Persönliche Schutzausrüstung der DGUV. Gerne können Sie Ihre Frage auch hier im Kommentarbereich hinterlassen oder sie per E-Mail an expertenblog@uvex.de senden.

* „Verordnung (EU) 2016/425 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. März 2016 über persönliche Schutzausrüstungen und zur Aufhebung der Richtlinie 89/686/EWG“


diabetes uvex motion 3xl

Diabetes und der uvex motion 3XL Sicherheitsschuh

Die Anzahl der von Diabetes betroffenen Personen steigt stetig. Schätzungen des BVND und Kora gehen derzeit von etwa 9 Millionen Betroffenen allein in Deutschland aus. Die Diabetiker, die Sicherheitsschuhe tragen müssen, sind dabei auf besondere Weise gefährdet.

Diabetes ist eine Erkrankung, die in erster Linie den Zuckerstoffwechsel, unter anderem aber auch die Ausgleichsmechanismen der Haut betrifft. So ist durch Nervenfehlfunktion die Feuchtigkeitsregulation der Haut in Mitleidenschaft gezogen – die Folge ist eine sehr trockene und dadurch weniger elastische Hautoberfläche. Die Gefahr von Hornhaut- und Rissbildung ist somit erhöht, außerdem können Keime in die Haut eindringen und Infektionen verursachen.

Die Nervenstörung bedingt aber auch eine geminderte Schmerzempfindlichkeit: Druck- und Scheuerstellen im Schuh können nicht mehr richtig gespürt werden, was beispielsweise eine erhöhte Verletzungsgefahr durch Wundscheuern nach sich zieht. Diesen Verletzungen und ihren Folgen kann aber vorgebeugt und sinnvoll begegnet werden, wenn die zu tragenden Schuhe weit und die eingesetzte Kappe hoch genug sind.

uvex motion 3xl kappe

Fußschutz bei Diabetes mit dem uvex motion 3XL

Die uvex motion 3XL Sicherheitsschuhserie erfüllt alle Voraussetzungen, um einen gefährdeten diabetischen Fuß optimal zu schützen und gegebenenfalls vor Schlimmerem zu bewahren:

uvex motion 3xl diabetes querschnitt

 1) Die Weite der Schuhe und Stiefel liegt über 15 und auch die Zehenschutzkappe ist extrem hoch und weit – das gewährt selbst breiten Füssen, und gegebenenfalls auch Hammer- oder Krallenzehen, ausreichend Raum und Beweglichkeit.

2) Das orthopädische Konstruktionsset bietet dem Fachmann genügend Möglichkeiten, dicke Polster oder Entlastungselemente einzubauen. Die maximale Fußbettdicke darf unter der Zehenschutzkappe 10 Millimeter (beim Standardsicherheitsschuh sind es lediglich 3 Millimeter) und unter der Ferse 15 Millimeter (beim Standardsicherheitsschuh sind es 6 Millimeter) betragen. Das sogenannte „diabetesadaptierte Fußbett“ kann auf diese Weise problemlos umgesetzt werden.

3) Futter und Nähte sind so gestaltet, dass den meisten Bedürfnissen an Polsterung Sorge getragen werden kann.

4) Der Stiefel bietet zusätzlich individuell einstellbare Stabilisierungselemente im Knöchel- und Unterschenkelbereich. Damit kann einer eventuell vorhandenen Umknickproblematik und in bestimmen Fällen sogar Fußheberschwächen begegnet werden.

Ein Sicherheitsschuh für Diabetiker muss deutlich mehr leisten, als den in der Norm EN ISO 20345:2011 vorgeschriebenen Schutz. Bei Bestellung und Anpassung eines solchen Schuhs oder Stiefels unterstützen Sie gerne unsere zertifizierten uvex medicare Systempartner.


UPDATE: Was wir unter Nachhaltigkeit verstehen – erklärt in 5 Infografiken

„Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht.“ (wikipedia.de)

Anders ausgedrückt: Nachhaltigkeit ist ein Versprechen gegenüber Mensch und Umwelt, sich heute schon über das Morgen Gedanken zu machen. Dazu gehören der gewissenhafte Umgang mit Ressourcen ebenso wie kontrolliertes Unternehmenswachstum, soziale Personalpolitik und noch vieles mehr. uvex vor einigen Monaten erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht herausgegeben – quasi eine aktuelle Bestandsaufnahme des Themas „Nachhaltigkeit“ quer durch alle Unternehmensbereiche.

Ein wesentlicher Aspekt von Nachhaltigkeit in einem Unternehmen ist dessen Selbstverständnis: uvex als Familienbetrieb in der dritten Generation versteht sich als Technologie- und Innovationsführer. Damit rücken wir Themen in den Fokus, bei denen sich Investitionen womöglich erst nach Jahren auszahlen. Gesundes Wachstum ist für uns demnach Pflicht, aber gesund wachsen kann nur, wer seine Umgebung – dazu gehören Menschen, die Umwelt und auch die Region – dabei mitnimmt.

Für persönliche Schutzausrüstung werden viele unterschiedliche Farben eingesetzt. Dabei haben natürlich Signalfarben in einigen Bereichen besondere Bedeutung. Viele kennen das Thema am ehesten von der Warnweste im Auto – aber Warnweste ist nicht gleich Warnweste: Seit dem Jahr 2013 gibt es eine neue internationale Norm DIN EN ISO 20471:2013-09, die die Leistungsanforderungen an Farbe und Reflektoren genau festlegt. Zusätzlich ist darin exakt geregelt, welche Mindestfläche und Anordnung die Reflektoren besitzen müssen, um einen Qualitätsstandard für Warnwesten zu schaffen und so Sicherheit zu garantieren. Übrigens: Die Trage- und/oder Mitführpflicht von Warnwesten im Auto ist von Land zu Land unterschiedlich. Bei Missachtung können hohe Geldstrafen drohen. Informieren Sie sich am besten vor Ihrer nächsten Reise, welche Regelungen wo gelten – zum Beispiel bei der DEKRA.

Nachhaltigkeit hat viele Gesichter, einige davon möchten wir Ihnen hier in Form von Grafiken vorstellen – ausführlichere Informationen zu dem Thema finden Sie auf unserer Webseite oder im uvex Nachhaltigkeitsbericht 2014:

Nachhaltigkeit ist wirtschaftlicher Erfolg, der nicht auf Kosten unserer gemeinsamen Zukunft erzielt wird.

Update vom 31. Oktober 2016: Es gibt jetzt einen aktualisierten Nachhaltigkeitsbericht auf der Seite der uvex group.


Für den Augenblick nach Nepal – eine uvex Optikerin hilft den Ärmsten

Wenn Brigitte Nachtmann-Leitl nach Nepal reist, ist sie nicht wie viele Andere auf der Suche nach spiritueller Erleuchtung. Auch hegt sie keinerlei Pläne, den nahegelegenen Mount Everest zu bezwingen. Stattdessen verbringt die gelernte Augenoptikerin einen Großteil ihres Jahresurlaubs damit, 6.000 Kilometer entfernt von zuhause ihr Wissen um Brillen, Augen und das Sehen an wissbegierige Einheimische weiterzugeben.

Viele Nepal-Reisende haben nur ein Ziel vor Augen: den höchsten Berg der Welt zu bezwingen. Dabei hilft es ungemein, ihn tatsächlich auch sehen zu können. Ein Luxus, den wir uns viel zu selten bewusstmachen – und der vielen Einheimischen verwehrt bleibt: Augenkrankheiten sind ein immenses Problem in armen Ländern wie Nepal, und vor allem die Kleinsten leiden sehr darunter. Allein 500.000 Kinder erblinden jährlich weltweit in Folge von Vitamin-A-Mangel.

Unzureichende Ernährung und schlechte hygienische Zustände sind das Eine, wenn dann aber auch noch dürftige augenmedizinische Versorgung hinzukommt – verzeihen Sie bitte die platte Analogie– sieht es für die Betroffenen finster aus: Erhalten Kinder, die mit Grauem Star zur Welt kommen, nicht umgehend eine entsprechende Operation, werden sie mit großer Wahrscheinlichkeit den Sehprozess niemals erlernen können. Dabei stünden die Heilungschancen gar nicht mal schlecht – in Deutschland jedenfalls. Oder in den USA. Oder in einem anderen westlichen Industriestaat mit gut funktionierendem Gesundheitssystem. Diese großen Qualitätsunterschiede in der Betreuung durch Augenärzte und Optiker nachhaltig zu verringern, liegt dem Verein Vision for the World e. V. sehr am Herzen – und so suchte er im Jahr 2012 Unterstützung bei den Augenspezialisten von uvex.

Nepal, heute, vier Jahre später

Im Mai 2016 besuchte Brigitte Nachtmann-Leitl nun schon zum vierten Mal den Süden Nepals, um den Mitarbeitern in den Kliniken des Eastern Regional Eye Care Project in Biratnagar und Lahan Grundkenntnisse in Sachen Augenoptik zu vermitteln. „In Nepal gibt es keinerlei Ausbildung, die unserer Ausbildung im Handwerksberuf Augenoptiker gleichkommt“, erzählt Frau Nachtmann-Leitl. „So werden in den Kliniken Brillen ohne jegliche Kenntnisse der Optik verkauft und gefertigt“ – und das führt logischerweise in vielen Fällen zu mehr Problemen als vorher.

Inzwischen kennt man sich und der selbstlose Einsatz der Fürtherin trägt bereits deutlich sichtbare Früchte: In den ersten Jahren sind selbst einfach optische Messinstrumente wie ein aus Deutschland gespendeter Scheitelbrechwertmesser unbeachtet in der Verpackung liegengeblieben. Heute hingegen gehen die immer besser geschulten Optik-Fachkräfte souverän und selbstbewusst auch mit modernem Handwerkszeug wie Glasschleifautomaten um. Dabei wäre ursprünglich fast nichts aus Nachtmann-Leitls Einsatz geworden: Als der Vision for the World e. V. 2012 in uvex‘ Reihen nach Freiweilligen für das Projekt suchte, sollte ein Münzwurf zwischen ihr und einer ebenfalls interessierten Kollegin entscheiden. Nachtmann-Leitl verlor. Weil die Kollegin aber ohnehin beruflich viel im Ausland unterwegs war, trat sie vornehm zurück – sehr zur Freude Nachtmann-Leitls, deren weit gereister Onkel sie schon vor Jahren durch schwärmerische Erzählungen von Nepal und „der chaotischsten Stadt der Welt“ Kathmandu mit Fernweh infiziert hatte.

protecting people

Neben der Aussicht, lang geschmiedete Reisepläne endlich umsetzen zu können, war es vor allem auch das uvex Leitmotiv protecting people, das Frau Nachtmann-Leitl letztendlich motivierte – und das sie Jahr für Jahr aus Neue anspornt. Immerhin macht sie sich auch im beruflichen Alltag als Augenoptikerin und als Betriebsrätin für die Sicherheit von Kunden und Kollegen stark. Die große Verbundenheit zum Arbeitgeber ist dabei durchaus beidseitig: uvex leitete die Aktion ursprünglich mit in die Wege und übernahm jahrelang die Kosten für Flüge und Impfungen. Auch beteiligt sich die Firma über die Rainer Winter Stiftung regelmäßig mit Spenden an den Projekten des Vision for the World e. V.. „Der Beitrag, den ich leiste“, erklärt Nachtmann-Leitl ganz bescheiden, „ist lediglich mein Urlaub und meine Freizeit“.

Das finden wir reichlich tief gestapelt, liebe Brigitte Nachtmann-Leitl! Wir danken dir für deinen unermüdlichen Einsatz fernab unseres augenmedizinisch wohlbehüteten Alltags – und für die bereitwillige Beantwortung unserer Fragen.

Hier noch einige Impressionen von den Reisen unserer Kollegin in eine Region, die mit Armut, Klimawandel, Umweltverschmutzung und Naturkatastrophen zu kämpfen hat.


uvex business is people brk header

Im Einsatz für das BRK

Das Bayerische Rote Kreuz zählt rund 130.000 aktive ehrenamtliche Helfer (Quelle: BRK, Stand 2011). Einer davon ist Dr. Florian Kühnlein, seit mehr als drei Jahren Leiter der Produktentwicklung für Augen- und Kopfschutz in der uvex safety group. Der Schutz des Menschen ist für ihn Tagesgeschäft, Freizeitbeschäftigung, Ehrensache – und er verbindet über persönliche Schutzausrüstung auf interessante Weise seinen Beruf mit seinem Hobby.

Organisationen wie das Rote Kreuz leben von Engagement, finanzieller Unterstützung und Spenden. Spenden, wie sie neulich an die Schnelle Einsatzgruppe (SEG) des BRK Fürth übergeben wurden: Die Fahrzeuge der Einheit sind nun nicht mehr länger mit schweren Aluminiumhelmen und zerkratzen Visieren ausgestattet, sondern stattdessen mit modernem, leichtgewichtigem und ergonomischem Kopfschutz der Marke uvex pheos alpine. Angestoßen hat die Aktion Dr. Florian Kühnlein, der selbst Teil der Einsatzgruppe ist, also die Nöte und Probleme von schlecht passender Schutzausrüstung aus eigener Erfahrung kennt: „Bei einem schweren Verkehrsunfall, bei dem Helme zum Eigenschutz getragen werden müssen, ist allein schon die Belastung durch den Einsatz extrem – da sollte klobige Schutzausrüstung die Arbeit nicht noch zusätzlich erschweren“. Dr. Kühnlein weiß genau, wovon er spricht, schließlich ist er bei uvex als Produkt-Entwicklungsleiter dafür zuständig, Kopfschutz noch sicherer, noch ergonomischer und noch „passender“ zu machen.

uvex pheos alpine gifted BRK Fürth Dr. Kühnlein

Dr. Kühnlein kam direkt nach dem Abitur zum Roten Kreuz, zunächst als Fahrer für Blutkonserven, nach einer Ausbildung zum Rettungsdiensthelfer dann auch in der Notfallrettung. Für ihn ist der Schutz des Menschen mittlerweile zu einem echten Rund-um-die-Uhr-Job geworden. „Die uvex Mission ‚protecting people‘ leitet mich vor allem im Tagesgeschäft bei der Bewertung neuer Produktideen. Wir stellen uns fast täglich die Frage, ob das, was wir entwickelt haben, auch wirklich zum Schutz des Menschen beiträgt – und wie wir es vielleicht noch verbessern können.“ In seinem Ehrenamt trägt er sogar noch direkter zum Schutz des Menschen bei.

Vielseitiger Kopfschutz "made in uvex"

uvex pheos action

Ursprünglich wurde der uvex pheos alpine als Schutzhelm für den Einsatz in großen Höhen konzipiert – wie etwa die Bergrettung. Jedoch erfüllt er ebenso die Norm für industriellen Kopfschutz, was ihn zu einem vielseitigen Multitalent macht. Das BRK verwendet seine neuen Helme vor allem bei Rettungen verletzter Personen aus verunfallten Fahrzeugen oder bei Hausbränden. Eine neue Herausforderung für den Helm, und eine Chance für uvex als Hersteller: „Wir spendeten die Helme auch, um so weitere Informationen aus dem praktischen Einsatz zu bekommen und unsere Produkte weiter verbessern zu können“, sagt Dr. Kühnlein. „Ich fahre regelmäßig im Rettungswagen und kann aus meiner eigenen Erfahrung heraus sagen, dass die Einsatzkräfte vollumfänglich und wesentlich komfortabler als mit ihrer bisherigen Ausstattung geschützt werden, weniger schnell ermüden und konzentrierter ihrer eigentlichen Aufgabe nachgehen können.“

Natürlich wurde das Helmsystem für die neuen Aufgaben vorher ausgiebig getestet. Schon früh während der Entwicklung hatte Dr. Kühnlein die Erkenntnis, dass der uvex pheos für den Rettungsdienst eigentlich hervorragend geeignet sein müsste – und so hat er ihn einfach mal mit zu einer Katastrophenschutzübung genommen. Seine Kollegen vom Rettungsdienst waren sofort angetan: „Ich konnte alle von der Leichtigkeit, der einzigartigen Funktion und dem herausragenden Komfort des Gesamtsystems überzeugen, sodass beim BRK schnell der Wunsch entstand, genau solche Helme für den Katastrophenschutz anzuschaffen.“

Krankenwagen mit Blaulicht

Allzeit bereit - auch während der Arbeitszeit

Wenn sich jemand die Firmengrundwerte auch privat so sehr zu Herzen nimmt, wie Dr. Kühnlein, steht der Arbeitgeber freilich unterstützend hinter ihm: „Meine ehrenamtlichen Dienste im Regel-Rettungsdienst lege ich natürlich in meine Freizeit, sodass ich hier nur Schichten am Wochenende, meist in der Nacht, übernehme“, antwortet Dr. Kühnlein auf die Frage, wie er Beruf und Ehrenamt zeitlich unter einen Hut bringt. Für die Einsätze in der Schnellen Einsatzgruppe ist das jedoch nicht flexibel genug: Ganz ähnlich der Feuerwehr muss die SEG, die vor allem bei Großeinsätzen unterstützt, spätestens 20 Minuten nach einer Telefonalarmierung die Rettungswägen bemannt haben. „Hier habe ich die Freigabe von uvex, im Falle einer Alarmierung sofort in den Einsatz zu gehen. Dies mache ich natürlich nach Abwägung der Einsatzart und eventuellen Terminen in der Arbeit, sodass ein Fehlen am Arbeitsplatz vertretbar ist.“ Und mit der neuen Ausrüstung beim BRK kann sich uvex in Zukunft auch auf jeden Fall noch mehr darauf verlassen, dass Dr. Kühnlein nach jedem Einsatz unversehrt wieder an seinen Arbeitsplatz zurückkehrt.


uv-schutz uvex

Sonnige Aussichten – aber nicht ohne UV-Schutz!

Der Sommer steht vor der Tür und damit auch jede Menge Sonne. Auf unser Gemüt wirkt sich das nachgewiesenermaßen positiv aus, jedoch ist auch Vorsicht geboten! Sonnenlicht enthält eine energiereiche Strahlung: ultraviolettes Licht, kurz UV. Dieser Lichtbereich ist für uns nicht wahrnehmbar und kann sowohl unsere Haut nachhaltig schädigen als auch Hornhaut und Netzhaut des menschlichen Auges. Gegen diese unsichtbare Gefahr hilft nur zuverlässiger UV-Schutz – wie genau sieht der aber aus?

Während viele Sonnenfreude mittlerweile ihre Haut mit Sonnencreme schützen, wird das wichtigste Sinnesorgan – das Auge – oft sträflich vernachlässigt. Dabei reagieren unsere Augen 20-mal sensibler auf UV-Licht als die Haut. Schon kurze Zeit in der Sonne ohne UV-Schutz kann fatale Folgen haben: Eine Überdosis an UV-Strahlung kann sich bereits durch eine Bindehautreizung bemerkbar machen, wobei die Augen gerötet sind und tränen. Langfristig steigt das Risiko für die Entwicklung von Grauem Star (Linsentrübung beziehungsweise Katarakt) oder einer altersbedingten Schädigung der Netzhaut (Makuladegeneration).

UV-Schutz vom EXperten

Schon unser Markennamen uvex (=„UltraViolet EXcluded“) verrät, wie sehr uns der UV-Schutz für die Träger unserer Schutzbrillen am Herzen liegt. Um eine in allen Belangen geeigneten Brille auszuwählen, ist es wichtig zu prüfen, ob ein CE-Zeichen auf der Brille ist. Dieses garantiert, dass grundlegende Sicherheitsanforderungen nach europäischen Richtlinien erfüllt sind. Die Augenschutznorm EN 166 schreibt für Schutzbrillen einen Mindest-UV-Schutz bis 380 Nanometer vor. Jedoch kann schädliches Licht bis zu 400 Nanometer reichen. Alle uvex Schutzbrillen mit Polycarbonat-Scheiben – egal ob farblos oder dunkelgrau getönt – bieten ihren Trägern deshalb hundertprozentigen UV-400-Schutz, also den maximal möglichen Schutz vor UV-Strahlen.

Blendschutz ≠ UV-Schutz

Eine Sonnenbrille sollte im Idealfall zwei gesundheitliche Funktionen erfüllen: Sie schützt das Auge vor gefährlicher UV-Strahlung und verhindert, dass wir bei Sonnenschein von hellem Sonnenlicht geblendet werden. Dass Gläser umso besser vor schädlichen Strahlen schützen, je dunkler getönt sie sind, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Die Tönung der Gläser sagt nichts über ihren UV-Schutz aus. Dunkle Scheiben ohne UV-Filter können demnach schlimme Folgen haben: Sie absorbieren nur das sichtbare Licht, wobei dieser reine Blendschutz den natürlichen Pupillenreflex – ein Schutzmechanismus des menschlichen Auges – ausschaltet, sodass sogar noch mehr UV-Strahlung ins Auge eindringen kann.

Pupillenreflex

Der Pupillenreflex des menschlichen Auges ist ein natürlicher UV-Schutz.

Es ist daher wichtig, sowohl auf UV-Schutz-Filter als auch auf die richtige Tönung zu achten. Die zuletzt Genannte hängt davon ab, für welchen Zweck die Brille genutzt wird. Die Scheibenkennzeichnung 5-1,7 etwa bietet mit einer Transmission von circa 53 Prozent (zum Beispiel bei hellem Silberspiegel) leichten Blendschutz und ist insbesondere geeignet für Arbeitsplätze mit leichtem Sonnenschein oder wechselhaftem Wetter. Die Kennzeichnung 5-2,5 (zum Beispiel bei grauen Scheiben) ist mit rund 23 Prozent Transmission eine gute Wahl für mitteleuropäische Breitengrade. Die Kennzeichnung 5-3,1 (zum Beispiel bei polavision) eignet sich für südlichere Breitengrade mit stärkerer Sonnenintensität, da sie höheren Blendschutz bietet. Alle uvex Tönungen dieser Art erfüllen die Anforderungen der Norm EN 172 (Sonnenschutzfilter für gewerblichen Gebrauch). Demnach sind sie auch für den Straßenverkehr geeignet, da sie die Signallichterkennung erfüllen.

uvex polavision: Sonnenschutz, der mehr kann

uvex polavision – die topmoderne Schutzbrille mit UV-Schutz

Gerade beim Autofahren oder in der Nähe von Gewässern wie etwa Seen oder dem Meer ist neben einer klassischen Sonnenbrille, welche durch die Tönung die Helligkeit reduziert, auch eine Sonnenschutzscheibe mit Polarisationsfilter sinnvoll. Bei dieser Art von Sonnenbrille wird durch die graue Tönung ebenfalls der Lichtdurchtritt (Transmission) reduziert, was die Umgebung weniger hell erscheinen lässt. Darüber hinaus filtert der integrierte Polarisationsfilter (oft auch als Polfilter bezeichnet) verschiedene Licht- beziehungsweise Strahlungsanteile heraus. Störende Reflektionen (zum Beispiel auf der Wasseroberfläche) oder Spiegelungen an Oberflächen (zum Beispiel auf der Windschutzscheibe im Auto) werden somit stark reduziert und die Umgebung kann besser und entspannter wahrgenommen werden. Der Polarisationsfilter bewirkt hier, dass nur Strahlung, welche in einer ganz bestimmten Richtung schwingt, durch den Polfilter gelangt (siehe Abbildung). Der Rest der Strahlung wird geblockt. Am besten kann der Polarisationseffekt anhand eine Beispiels erklärt werden, das man auch ganz einfach selbst ausprobieren kann: Stellen Sie sich vor die Windschutzscheibe Ihres Autos. Die Windschutzscheibe reflektiert das auftreffende Sonnenlicht, welches naturgemäß in alle Richtungen (siehe Abbildung) schwingt. Da also auch viel reflektiert wird, können Sie Umrisse hinter der Windschutzscheibe nur schlecht erkennen. Wenn Sie nun eine Sonnenbrille mit Polfilter aufsetzen (zum Beispiel die uvex polavision), können Sie die Konturen hinter der Scheibe wie etwa die Autositze viel deutlicher erkennen – der Polfilter reduziert alle störenden Reflektionen und Spiegelungen auf ein Minimum. Einen ähnlichen Effekt können Sie auch an Gewässern beobachten: Mit einer polarisierten Schutzbrille sehen Sie viel besser „unter“ die Wasseroberfläche, da die hellen Spiegelungen an der Wasseroberfläche ebenfalls herausgefiltert werden.

polfilter UV-Schutz

Die Kurzfassung

Gerade in den hellen Sommermonaten ist es also wichtig, eine Sonnenschutzbrille zu tragen. Mit einer solchen Brille schützen wir uns effektiv gegen die für das Auge schädliche UV-Strahlung, die im Sommer besonders intensiv sein kann. Darüber hinaus bewirkt die Tönung der Brille ein deutlich angenehmeres und stressfreieres Sehen. Sonnenbrillen mit Polfiltern reduzieren darüber hinaus störende Reflexe, was den Sehkomfort nochmals deutlich erhöht!