Immer auf der sicheren Seite – mit den zertifizierten Sicherheitsschuh-Einlagen uvex medicare!

Egal ob Lammfell-, Gel- oder private orthopädische Einlage: Sobald Sie etwas in Ihren Sicherheitsschuh einlegen, das nicht explizit in dieser Kombination vorher geprüft wurde, erlöschen die CE-Kennzeichnung und die EG-Baumusterprüfbescheinigung für den gesamten Schuh. Laut PSA-Benutzerverordnung dürfen diese Schuhe dann nicht mehr am Arbeitsplatz getragen werden. Logisch, denn die Einlagen können die elektrische Leitfähigkeit eines Schuhs verändern oder den Raum unter der Zehenkappe so verkleinern, dass zuverlässiger Zehenschutz nicht mehr gewährleistet werden kann. Die gute Nachricht aber: Rund 95 Prozent aller Sicherheitsschuhe von uvex sind grundsätzlich einlagenfähig – wir nennen das uvex medicare und hier erfahren Sie alles, was Sie als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber über den Bestellablauf wissen müssen!

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Schmerzfrei arbeiten mit deformierten Füßen und Sicherheitsschuhen?

Für Jochen M.* wurde der Beruf über die Jahre immer mehr zur Qual: Die Füße des 44jährigen Lageristen verformten sich aufgrund einer genbedingten Nervenschädigung so stark, dass ihm schmerzfreies Laufen in Sicherheitsschuhen für jeweils nur wenige Minuten möglich war. Selbst maßangefertigtes Schuhwerk brachte kaum Linderung – erst der uvex motion 3XL Stiefel verhalf Jochen M. dazu, wieder ohne Einschränkungen am Arbeitsleben teilnehmen zu können.

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Bewegungsabläufe korrigieren mit sensomotorische Einlagen in Sicherheitsschuhen

Mit sensomotorischen Einlagen lassen sich Bewegungsfehler korrigieren und Schäden am Bewegungsapparat vermeiden. Wie aber funktioniert das genau? Woher bekomme ich solche Einlagen? Und kann ich die auch in meinen Sicherheitsschuhen verwenden?

Um das Thema sensomotorische Einlagen zu verstehen, müssen wir verstehen, wie das menschliche Gehirn sich wiederholende motorische Abläufe lernt – allen voran das Laufen. Ein kleiner Exkurs in die Humanbiologie.

Laufen ist ein immens komplexer Prozess: Gleichgewichtsinformationen aus dem Ohr, optische Informationen vom Auge und Informationen über die Bodenbeschaffenheit von den Füßen werden über das zentrale Nervensystem ans Gehirn übermittelt. Das interpretiert diese Informationsflut und veranlasst umgehend eine Vielzahl an Muskeln dazu, sich zusammenzuziehen oder zu entspannen. Diese teils minimalen Muskelaktivitäten wirken sich unmittelbar auf den gesamten Bewegungsapparat aus: Knochen, Sehnen, Bänder und Gelenke werden so in Position gebracht, dass sich der Körper vorwärtsbewegt, ohne dabei umzufallen. Das alles geschieht in Bruchteilen von Sekunden und tausendfach während nur eines Schritts.

Was kann beim Laufenlernen schiefgehen?

Entsprechend schwierig ist es, das Laufen überhaupt erstmals zu erlernen. Alle Rückmeldungen, die über das zentrale Nervensystem ans Gehirn gegeben werden, fließen in ein individuelles Ablaufprogramm, das durch wiederholte Anwendung irgendwann erlernt und in Zukunft – das entsprechende Muster aus Nervenreizen vorausgesetzt – automatisch ausgeführt wird.

Wird der Bewegungsablauf während dieser Lernphase aus irgendeinem Grund fehlerhaft ausgeführt, wird der Fehler ebenfalls miterlernt – und demzufolge in alle zukünftigen Ausführungen integriert. Mit verheerenden Auswirkungen: Oft treten nach Jahren der „schlechten“ Bewegungen Schäden an Kniegelenken, dem Becken oder der Wirbelsäule auf, die nur schwer orthopädisch zu behandeln sind. Auch Beschwerden im Bereich des Rückens, des Nackens oder sogar des Kiefers sind nicht selten.

uvex Nacken Schuh Einlagen

Doch es gibt Hoffnung: Auf demselben Weg, auf dem das falsche Laufen ursprünglich erlernt wurde, lässt es sich auch wieder korrigieren. Spezielle Schuheinlagen, sogenannte sensomotorische Einlagen, senden beim Laufen gezielt Impulse ans zentrale Nervensystem, die wiederum das Gehirn dazu veranlassen, korrigierende Muskelkontraktionen anzuregen. Durch konsequente Anwendung können auf diese Weise einmal falsch erlernte Bewegungsmuster wieder überschrieben und nachhaltig ausgebessert werden.

Wie können individuelle Einlagen die Bewegung korrigieren?

Logischerweise sind antrainierte Bewegungsfehler extrem individuell – und ebenso individuell muss auch die sensomotorische Einlage sein. Der orthopädische Schuhmacher analysiert dazu das Geh- und Stehverhalten der Betroffenen, um eine exakt auf die jeweilige Person passende Einlage anfertigen zu können. Er nutzt also das ureigene Reiz- beziehungsweise Lernverhalten des Menschen, um eine Stellungskorrektur zu provozieren. Das ist ein laufender Prozess: Bei fortschreitender „Umprogrammierung“ muss der Schuhmacher immer wieder nachbessern und die Einlage auf die sich langsam verändernde Situation neu einstellen.

uvex Fuß Schuh Einlagen

 

Geht das auch mit Sicherheitsschuhen?

Bei der Verwendung von sensomotorischen, aber auch allen anderen Einlagen in Sicherheitsschuhen erlischt in der Regel der vom Schuhhersteller garantierte Fußschutz. Glücklicherweise gibt es aber Ausnahmen: Wir bei uvex arbeiten mit einer Vielzahl an Systempartnern zusammen, die für uns Ihren individuellen Bedarf ermitteln. Gemeinsam mit diesen orthopädischen Fachbetrieben fertigen wir dann die für Sie passende Einlage an. Wir als Hersteller garantieren dabei, dass mit dieser Einlage der vollständige Schutz Ihres Sicherheitsschuhs der Marke uvex erhalten bleibt – und das bis hin zur eventuell vorhandenen ESD-Fähigkeit.

 

uvex Sensomotorische Einlagen Sicherheitsschuhe

 

Für weitere Fragen zum Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung – nutzen Sie einfach den Kommentarbereich.

Balanceregelung beim Bodenkontakt

Rückenschmerzen fangen nicht selten schon an den Füßen an. Die passenden Einlagen können den Betroffenen helfen, ihren Körper dauerhaft wieder in die richtige Balance zu bringen.

medicare_fuss_cmy_300pxArchitekten und Ingenieure wissen: Risse im Dachstuhl weisen in der Regel auf Probleme mit der Statik hin – und die fangen meistens unten an. Zwar ist das Bauwerk „Mensch“ komplexer konstruiert als jedes Gebäude, im Grunde aber verhält es sich hier nicht anders. Haben wir Rücken- oder Nackenschmerzen, lässt sich die Ursache häufig nicht entlang der Wirbelsäule finden, sondern dort, wo der Körper Bodenkontakt hat: an den Füßen.
Stehen und Gehen erweisen sich dabei, anatomisch betrachtet, als überaus anspruchsvoll. Die Leistung, die der Körper erbringt, verteilt sich nicht nur grob auf Fersen, Ballen und Zehen, sondern ist in sehr viel feinere Zonen gegliedert. Die Rezeptoren in der Fußregion übernehmen dabei die Funktion von Balancereglern, die Unebenheiten auf dem Untergrund rasch registrieren und ausgleichen helfen. Nimmt man hinzu, dass der menschliche Fuß ein Kunstwerk ist, das aus 26 Knochen plus Bänder und Muskelstränge komponiert wurde, entsteht ein komplexes Gesamtbild, das in der der Regel nur für den Fachmann – Orthopäden, Podologen oder Orthopädieschuhmacher, Chiropraktiker oder Osteopathen – durchschaubar ist.

 

medicare_skelett_cmy_300pxSOS-Signale durch Fehlbelastung

Kettenreaktionen sind hier die Regel und selbst minimale Abweichungen vom Idealzustand können große Unterschiede für die Betroffenen ausmachen. Ein Faktor dabei ist die Formung eines Fußes. Sie allein kann ausreichen, um – bei entsprechender (Fehl-) belastung – SOS-Signale bis hoch in den Rücken- und Nackenbereich zu senden. So besteht etwa bei Plattfüßen auf Dauer die Gefahr, dass das Becken allmählich nach vorne kippt, bei Hohlfüßen geht die Neigung tendenziell in die andere Richtung.
Neben den unterschiedlichen Fußformungen bilden Fehlstellungen der Füße eine weitere mögliche Ursache für Rückenprobleme.Häufige, lang andauernde Bewegung auf harten Böden und Untergründen führt dazu, dass die Fußgewölbe auf Dauer regelrecht verflachen und die Fußmuskulatur ermüdet. medicare_HWS_cmy_300px

Dazu kommt die weit verbreitete Neigung, den Fuß nach außen zu drehen (um sich auf diese Weise zusätzliche Stabilität zu sichern).  Treten beide Probleme im Zusammenhang auf, sind auf Dauer ernsthafte Rückenprobleme zu befürchten. Deutlich wird dies insbesondere beim Belastungsverhalten der Sohlen, wenn das Druck- und Belastungsverhältnis zwischen Ferse, Fußaußenrand und großem Zeh nicht mehr ideal-proportional austariert ist.

 

 

Die passende Einlage als Lösung

6499_904_300pxWas folgt? Verändert sich die Fußstatik reagiert der Körper allmählich mit einer veränderten Achsenstellung der Beine. Schließlich passt sich auch die Wirbelsäule, entsprechend negativ, der veränderten Statik an. Leidtragende der neuen Belastung ist die Muskulatur des Betroffenen. Die Folge: Verspannungen, die schließlich in dauerhafte Fehlhaltungen und häufig damit verbundene chronische Rückenschmerzen münden können.
Schicksal? – Nein. Traditionell und traditionell erfolgreich wird diese Art von Rückenschmerzen durch das Tragen von Einlagen bekämpft. Wer regelmäßig und dauerhaft mit Einlagen unterwegs ist, bringt seine Füße allmählich wieder in eine gesündere Ausgangsposition und unterstützt somit seinen Körper bei der Wiedererlangung seiner idealen Statik. Das gilt gerade auch für das Tragen von Schuhen, insbesondere von Sicherheitsschuhen am Arbeitsplatz. Gerade hier ist die Belastung häufig besonders hoch, durch z.B. dauerhaftes Stehen auf hartem Hallenboden. Wichtig dabei ist, dass die Einlagen nicht nur dem Fußstand, sondern auch der Fortbewegungsart der Betroffenen angepasst werden müssen.

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Passive und aktive  Sohlen

Dabei gibt es grundsätzlich zwei Arten von Einlagen – passiv oder aktiv wirkende.  Passiv wirkende  Einlagen unterstützen den Patienten, indem sie seinen Fuß in der Idealposition fixieren. Die optimale Körperhaltung wird dabei auf passive Weise unterstützt, d. h.  Korrektur  möglicher Deformationen oder Fehlhaltungen durch Aufrichten und Abstützen  der Fußgewölbe. Aktive Einlagen (auch „propriozeptive“ oder „sensomotorische“ Einlagen genannt) werden vor allem dann eingesetzt, wenn Fußform und mögliche Fehlstellungen unter Beeinflussung von Muskel- und Sehnenspannungen, also unter Bewegungseinfluss, korrigiert werden sollen (können). Dies geschieht über eine neurophysiologische Stimulation der Sinneszellen an den Fußsohlen. Über solche dauerhaften Reizungen der Rezeptoren kann nach und nach die gesamte Muskelkette des Körpers bis hin zur Nacken und Kiefermuskulatur stabilisiert und reharmonisiert werden. Und: Ist der Gang wieder richtig ausgerichtet, gehören die leidigen Rückenschmerzen bald der Vergangenheit an.

 

Sie möchten mehr über das Thema erfahren?
– Die uvex safety group bietet solche „sensomotorische Einlagen“ für das Tragen von Sicherheitsschuhen an. Unter www.uvex.de finden Sie weitere Informationen dazu! Falls Sie Fragen haben, dann scheuen Sie sich nicht und wenden sich an uns unter der Mail expertenblog@uvex.de.

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