Egal ob Lammfell-, Gel- oder private orthopädische Einlage: Sobald Sie etwas in Ihren Sicherheitsschuh einlegen, das nicht explizit in dieser Kombination vorher geprüft wurde, erlöschen die CE-Kennzeichnung und die EG-Baumusterprüfbescheinigung für den gesamten Schuh. Laut PSA-Benutzerverordnung dürfen diese Schuhe dann nicht mehr am Arbeitsplatz getragen werden. Logisch, denn die Einlagen können die elektrische Leitfähigkeit eines Schuhs verändern oder den Raum unter der Zehenkappe so verkleinern, dass zuverlässiger Zehenschutz nicht mehr gewährleistet werden kann. Die gute Nachricht aber: Rund 95 Prozent aller Sicherheitsschuhe von uvex sind grundsätzlich einlagenfähig – wir nennen das uvex medicare und hier erfahren Sie alles, was Sie als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber über den Bestellablauf wissen müssen!

Alles Wichtige zum Thema Einlagen auf einen Blick - für Arbeitnehmer:

  • Das Tragen privater Einlagen in Sicherheitsschuhen ist durch den Gesetzgeber NICHT gestattet.
  • Besteht in Ihrem Arbeitsumfeld Sicherheitsschuhpflicht, müssen Sie Ihren Arbeitgeber informieren, falls Sie individuelle Einlagen benötigen.
  • Bei einem Orthopäden erhalten Sie die notwendige Verordnung über Einlagen.
  • Mit dieser Verordnung gehen Sie zu einem uvex-zertifizierten Orthopädieschuhmacher oder Sanitätshaus und lassen sich dort die Einlagen anfertigen. Diese Institutionen kümmern sich für Sie um die Abrechnung mit dem Kostenträger.
  • Für Sie entstehen keine Kosten!

Alles Wichtige zum Thema Einlagen auf einen Blick - für Arbeitgeber:

  • Ihr uvex-Ansprechpartner kann Ihnen alle Fragen zu uvex medicare beantworten.
  • Circa 95 Prozent aller Sicherheitsschuhe von uvex sind baumusterzertifiziert für Einlagen und Laufsohlenveränderungen nach EN ISO 20345:2011.
  • Die Umsetzung der Einlagenanpassung und die Fertigung erfolgt durch einen externen, von uvex zertifizierten Orthopädieschuhmacher oder ein Sanitätshaus als Systempartner.
  • Alternativ kann die Trittspurnahme auch von Ihnen selbst oder einen Spezialisten von uvex erfolgen.
  • Entweder tragen Sie die Kosten für die Einlagenversorgung selbst oder Sie lassen die Kosten vom Sozialkostenträger (Deutsche Rentenversicherung, Bundesagentur für Arbeit, Berufsgenossenschaft, NICHT die gesetzliche Krankenkasse!) übernehmen. Die zweite Option hat jedoch einen entscheidenden Nachteil: Da die Einlagen erst gefertigt werden, wenn die Genehmigung vom Kostenträger vorliegt, können bis zur Lieferung auch schon mal mehrere Monate vergehen. In der Zeit können Ihre Arbeitnehmer dann nur auf Standardsicherheitsschuhe zurückgreifen, die nicht ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen. Sollten die Einlagen ohne Kostenübernahmezusage durch den Sozialkostenträger angefertigt werden, ist der Sozialkostenträger nicht mehr zur Zahlung verpflichtet.

Das uvex medicare System bietet Unternehmen also eine einfache, sichere und rechtlich einwandfreie Lösung für die Versorgung ihrer Mitarbeiter mit orthopädisch angepassten Sicherheitsschuh-Einlagen. Dabei können 95 Prozent aller uvex Sicherheitsschuhe mit zertifizierten Einlagen versehen werden. Sollten Sie dazu noch Fragen haben, wenden Sie sich gerne an medicare@uvex.de!

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