Lärm ist ungesund – so viel ist allgemein bekannt. Im beruflichen Umfeld sind Arbeitgebende angehalten, ihre Mitarbeiter:innen vor Lärm zu schützen. Doch wie sieht es im privaten Bereich aus? Besonders nachts ist eine ruhige, entspannende Schlafumgebung wichtig. Nur so ist Schlaf erholsam und wir können mit frischem Elan in den neuen Tag starten.

Doch was ist gesunder Schlaf? Durch welche Einflüsse kann er gestört werden? Und wie können Sie sichergehen, einen gesunden Schlaf zu haben?

Wir brauchen gesunden Schlaf

Zählt man alle Stunden zusammen, verbringen wir ein Drittel unseres Lebens damit, zu schlafen. Schlaf ist eines der Grundbedürfnisse des Menschen. Was genau Schlaf ist und warum Menschen schlafen müssen, konnte dennoch bisher nicht abschließend wissenschaftlich geklärt werden. Sicher ist jedoch, dass das Schlafen von essenzieller Bedeutung für unsere Entspannung und Erholung ist. Was passiert im Schlaf?

  • Das Immunsystem wird aktiviert.
  • Muskeln regenerieren.
  • Wunden heilen.
  • Stoffwechselprodukte, schadhafte Zellen und Giftstoffe werden abgebaut und ausgeleitet.
  • Haut und Haare wachsen.
  • Das Gehirn verarbeitet Tageserlebnisse und die Psyche erholt sich.
  • Das Gedächtnis erweitert sich.

Erkenntnisse über das Schlafen 

Früher ging man davon aus, dass das Schlafen dem Zustand des Todes gleichkäme. Heute wissen wir, dass unser Hirn während des Schlafens äußerst aktiv ist. Entgegen der früheren Annahme, dass Schlafende nichts von ihrer Umgebung mitbekommen, ist der Körper durchaus in der Lage, seine Sinnesorgane beim Schlafen zu nutzen: Informationen von außen werden wahrgenommen und können nach Relevanz eingeordnet werden. So wachen Mütter beispielsweise nicht von Straßenlärm auf, jedoch schon vom leisen Wimmern ihres Kindes.  

Die Schlafphasen und das Bewusstsein im Schlaf 

Der nächtliche Schlaf setzt sich aus verschiedenen Stufen zusammen, den Schlafphasen. Unser Bewusstsein arbeitet in jeder Phase anders. Ein Viertel des Schlafes umfasst die Traumphase, auch REM-Schlaf genannt. In der Traumphase funktionieren Herz-Kreislaufsystem und Großhirn wie im Wachzustand, die Augen bewegen sich schnell hin und her (rapid eye movements = REM). Die Muskulatur ist dabei entspannt. Zwischen den REM-Phasen fallen wir in den Tiefschlaf.  

Geht man von einer Schlafdauer von etwa acht Stunden aus, finden Tief- und Traumschlaf stets im Wechsel statt – im Rhythmus von anderthalb Stunden. Der Schlaf beginnt mit kurzen Traumphasen. Die Tiefschlafphasen sind anfangs noch länger und werden mit Fortschreiten der Nacht kürzer und weniger tief, bis wir schließlich vor dem Aufwachen fast nur noch im Traumschlaf liegen. 

Was kann ich machen, wenn ich nicht schlafen kann? Tipps zum Einschlafen

Sie sind nach einem langen Tag müde und können trotzdem nicht einschlafen? Viele Menschen kennen das. Stress, späte Mahlzeiten, wichtige Entscheidungen oder die falsche Raumtemperatur – Probleme beim Einschlafen können viele Ursachen haben. Sollten Sie unter Einschlaf- oder Durchschlaf-Problemen leiden, helfen Ihnen vielleicht folgende Tipps: 

1. Das Schlafzimmer ist zum Schlafen da

Stellen Sie sicher, dass Ihr Schlafzimmer nur zum Schlafen genutzt wird. Das bedeutet: Fernseher raus, Handy und Laptop auf dem Schreibtisch lassen und nichts zu Essen mit hineinnehmen. Sie brauchen nicht einmal eine Uhr, denn auch die kann Ihren Schlaf stören. 

2. Achten Sie auf die Qualität Ihrer Matratze

Oft schlafen Menschen viele Jahre auf derselben Matratze. Doch eine alte oder gar falsche Schlafunterlage kann den Schlaf beeinträchtigen und erholsamen Schlaf verhindern. Von Bedeutung ist außerdem, dass Matratze und Lattenrost aufeinander abgestimmt sind. Bettdecke und Kopfkissen sind ebenfalls wichtiges Equipment für einen gesunden Schlaf. Ihnen sollte im Bett nicht zu warm sein, frieren sollten Sie allerdings auch nicht. Achten Sie auch auf eventuelle Allergien. 

3. Frische Luft hilft beim Schlafen

Frische Luft enthält viel Sauerstoff. Deswegen: Lüften Sie vor dem Schlafgehen ordentlich durch, um besser ein- und durchzuschlafen! Das hat sogar einen doppelten Effekt: Die Luft erhält mehr Sauerstoff und der Raum kühlt gleichzeitig ab. Eine Raumtemperatur zwischen 15 °C und 17 °C ist optimal zum Schlafen. 

4. Halten Sie sich an Sport- und Entspannungszeiten 

Für einen erholsamen Schlaf sollten Sie Sport und zu große Anstrengung bis drei Stunden vor dem Zubettgehen vermeiden. Entspannungsübungen wie Yoga oder Dehnübungen können jedoch zu einer einschlaffördernden Abendroutine gehören. Auch Atemübungen haben eine beruhigende und entspannende Wirkung. 

5. Behalten Sie Ihren Schlafrhythmus bei

Änderungen im Schlafrhythmus – und sei es nur eine Partynacht – können Schlafstörungen verstärken. Für einen gesunden Schlaf gilt: Passen Sie Ihre Schlafenszeit Ihren persönlichen Bedürfnissen an und halten Sie Veränderungen so gering wie möglich. 

6. Nehmen Sie einen Schlummertrunk ein

Hier ist selbstverständlich kein Alkohol gemeint. Er hat zwar durchaus eine entspannende Wirkung und kann müde machen, sorgt aber dafür, dass Sie weniger gut durchschlafen können. Auch Getränke mit viel Zucker oder Koffein sollten Sie ab etwa 15 Uhr vermeiden. Entspannend wirken abends Getränke wie heiße Milch mit Honig oder Früchtetees. Auch Sauerkirschsaft kann entspannend auf den Körper wirken – sofern Sie ihn gut vertragen. 

7. Ein heißes Bad kann den Tag hervorragend abschließen

Ein heißes Bad macht müde und kann das Einschlafen vereinfachen. Steigen Sie dazu ein bis zwei Stunden vor dem Zubettgehen in die heiße Badewanne. Danach sollten Sie nicht mehr zu aktiv sein, um die Wirkung des Bads nicht zu reduzieren. Denn der Rückgang der Körpertemperatur nach dem Bad macht Sie schläfrig, was die beste Voraussetzung für eine erholsame Nacht ist. 

8. Stehen Sie auf, wenn Sie lange nicht einschlafen können

Die Ereignisse des Tages oder wichtige Entscheidungen gehen Ihnen im Kopf herum und sie wälzen sich im Bett hin und her? Wenn sie nach 30 bis 45 Minuten nicht eingeschlafen sind, sollten Sie wieder aufstehen. Das gilt auch, wenn Sie nachts aufwachen und nicht weiterschlafen können. Nutzen Sie die Zeit und beschäftigen Sie sich mit entspannenden Tätigkeiten oder kleineren Aufgaben im Haushalt, bis Sie wieder müde werden. 

Was ist ungesunder Schlaf?

Ungesunder Schlaf manifestiert sich in der Regel in Schlafmangel und durch Schlafstörungen. Diese treten bei Kleinkindern ebenso auf wie bei Erwachsenen und älteren Menschen. Schlafstörungen führen dazu, dass wir nicht einschlafen oder durchschlafen können oder – wenn sie unbemerkt sind – untertags deutlich weniger erholt sind. Langfristige Schlafstörungen können erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Herzinfarkte, Schlafanfälle oder Unfälle aufgrund von Unachtsamkeit können reale Folgen sein.  

Mittlerweile sind über 80 verschiedene Schlafstörungen bekannt. Das können neben Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus auch chronische Einschlafprobleme oder Schnarchen sein. Gerade Durchschlafschwierigkeiten, sogenannte Insomnien, sind sehr häufig. Die Ursachen hierfür sind individuell und können häufig nur von einem Schlafmediziner aufgeklärt werden. 

Nach einer Studie von Statista zum Thema Schlaf aus dem Jahr 2021 litten 23 Prozent der Befragten im vergangenen Jahr an Schlafstörungen. Das ist beinahe ein Viertel aller Umfrageteilnehmenden. Dreiviertel davon geben an, dass sie Probleme beim Durchschlafen hätten. Etwa zwei Drittel können nicht gut einschlafen und etwas mehr als ein Drittel wacht nachts auf. 

Schlafstörung durch Lärm: was uns nachts wachhält

Zu wenig oder schlechter Schlaf hat negative Folgen. Doch welche Geräusche können nachts laut genug sein, um Sie wachzuhalten?  

Ein Problem, das viele Menschen kennen, ist die nächtliche Störung durch einen schnarchenden Partner. Auch Dauerlärm, der durch Nachtbaustellen oder eine unruhige Nachbarschaft entsteht, kann Ihnen nachts den Schlaf rauben. Viele leiden außerdem unter Straßenlärm beim Schlafen. Hier kann ein Gehörschutz zum Schlafen eine Möglichkeit für einen ruhigen Schlaf sein. 

Schlechter Schlaf: Folgen und Gefahren

Viele Menschen kennen das allgemeine Tiefgefühl nach einer zu kurzen Nacht: die Laune ist im Keller, die Gedanken schweifen ständig ab und wir können uns nur schwer auf unsere Aufgaben konzentrieren. Doch was passiert, wenn nächtlicher Lärm uns über einen längeren Zeitraum hinweg davon abhält, genügend zu schlafen? 

Einige der Folgen von Schlafmangel können sein:  

  • Kopfschmerzen und Migräne geschwächtes
  • Immunsystem sinkende Leistungsfähigkeit und
  • Konzentrationsprobleme Gewichtszunahme
  • erhöhtes Risiko für Depressionen
  • steigendes Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen

Bei Lärm schlafen: Kann man sich daran gewöhnen?

Unser Körper reagiert instinktiv negativ auf Lärm – er wird in Alarmbereitschaft versetzt. Der Blutdruck steigt an und Stresshormone wie Cortisol oder Adrenalin werden ausgeschüttet. All das ist hinderlich, wenn wir versuchen, ein- oder durchzuschlafen. Sicher gibt es Menschen, die auch bei Bauarbeiten oder Straßenlärm schlafen können, die Regel ist das jedoch nicht. Lärm ist ungesund. Deshalb ist der Versuch, sich daran zu gewöhnen, nicht die beste Strategie. Stattdessen sollten Sie Möglichkeiten finden, um den Lärm so gut wie möglich auszublenden, zum Beispiel mit einem Gehörschutz zum Schlafen.  

Ohrstöpsel gegen Schnarchen und Lärm

Der klassische nächtliche Lärmschutz: schlafen mit Ohrstöpseln im Ohr. Diese Ohrstöpsel bestehen in der Regel aus einem flexiblen Material wie Watte, Wachs oder Schaumgummi. So können sie vor Gebrauch geformt und dann in den Gehörgang eingeführt werden. Ohrstöpsel werden nicht nur zum Schlafen bei Lärm eingesetzt: Auch an lauten Arbeitsplätzen oder bei Konzerten oder in Diskotheken werden Sie gern getragen, um das Ohr zu schützen. Ohrstöpsel als Gehörschutz zum Schlafen finden Sie auch bei uvex. Um das perfekte Modell für Ihre Bedürfnisse zu finden und bei Lärm schlafen zu können, müssen Sie eventuell verschiedene Größen ausprobieren. Die Ohrstöpsel sollten gut sitzen, ohne zu drücken und gleichzeitig eng genug im Ohr liegen, um Geräusche zu dämmen.   

Mit Ohrstöpseln schlafen – ist es gefährlich?

Wenn Sie regelmäßig oder sogar jede Nacht auf einen Gehörschutz setzen, kommt schnell die Frage auf: Ist mit Ohrstöpsel schlafen gesund? In der Regel sollten beim Tragen von Ohrstöpseln keine Probleme auftreten. Wichtig ist jedoch, dass Sie auf eine ausreichende Hygiene achten. Einweg-Ohrstöpsel aus Schaumstoff sollten tatsächlich nur einmal benutzt und dann entsorgt werden. Wiederverwendbare Ohrstöpsel müssen täglich mit Wasser und Seife oder einem speziellen Reiniger gesäubert werden. Am besten ist es, die Ohrstöpsel sofort nach dem Aufstehen zu reinigen, damit sie bis zum Abend trocknen können.  

Wenn Sie mit Ohrstöpseln schlafen, ist es außerdem wichtig, die Ohrstöpsel richtig ins Ohr einzuführen. Zwar sollten sie weit genug im Gehörgang sitzen, um Geräusche zu dämmen. Schmerzen sollen sie jedoch auf keinen Fall verursachen – weder beim Einsetzen noch beim Tragen.

Lärmschutz für die Ohren zum Schlafen

Lärm kann uns den Schlaf rauben. Auf Dauer hat zu wenig Schlaf ernstzunehmende Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Viele Menschen setzen deshalb auf einen Gehörschutz zum Schlafen. Um die Schlafqualität zu erhöhen, können Sie auf Ohrstöpsel zurückgreifen.  

Um Arbeitnehmende auch im privaten Bereich zu unterstützen, können engagierte Arbeitgebende Ihre Angestellten mit dem passenden Gehörschutz zum Schlafen ausstatten. So unterstützen Sie nicht nur die Gesundheit Ihrer Angestellten, sondern haben gleichzeitig für erholte und motivierte Mitarbeitende in Ihrem Unternehmen. Ihre Experten von uvex bieten Ihnen maximalen Service mit maximaler Flexibilität. Entdecken Sie die Optionen für einen guten Gehörschutz zum Schlafen von uvex! Lassen Sie sich beraten und sorgen Sie für einen erholsamen Schlaf! 

 

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