Normen und Richtlinien

Selbstverständlich erfüllen unsere Produkte auf Basis der Verordnung (EU) 2016/425 über persönliche Schutzausrüstung (PSA) alle notwendigen Normen und Standards – und mehr noch: Wir verlangen ihnen immer noch ein bisschen mehr ab. Für das Extra an Sicherheit, das unsere Kunden – zu Recht – von uns erwarten.

DIN EN 397 – Schutz vor fallenden Gegenständen

Industrieschutzhelme von uvex erfüllen die Norm DIN EN 397, laut der sie dazu bestimmt sind, den Träger vor fallenden Gegenständen zu beschützen. Der Arbeitsschutz vor mechanischen Stößen auf den Kopf bewahrt den Benutzer vor möglichen Konsequenzen, wie beispielsweise Gehirnverletzungen und Schädelbruch. Die Norm umfasst außerdem den Schutz gegen seitliche Verformung des Helmes, ebenfalls um den Träger vor gefährlichen Kopfverletzungen zu behüten.

Im Allgemeinen erfüllen Industrieschutzhelme, die der Norm DIN EN 397 entsprechen, folgende Grundanforderungen an Schutzfunktionen:

 

Verbindliche anfoRderungenoptionale anforderungen
Diese Anforderungen müssen alle Helme die nach EN 397 zertifiziert werden erfüllen.Diese Anforderungen kann ein Helm, der nach EN 397 zertifiziert ist, erfüllen, es sind aber keine Pflichtanforderungen.
Stoßdämpfung vertikal sehr niedrige Temperaturen (-20 °C oder -30 °C)
Durchdringungsfestigkeit (gegen spitze und scharfe Gegenstände) sehr hohe Temperaturen (+150 °C)
Flammbeständigkeit elektrische Isolierung (440 V)
Kinnriemenbefestigung: Kinnriemen löst bei minimal 150 N und maximal 250 N ausMolten Metal (MM)
seitliche Verformung

 

 

 

Modellübersicht

EN 50365 – Elektrische isolierende Helme für Arbeiten an Niederspannungsanlagen

Schutz vor elektrischen Schocks und zur Verhinderung einer gefährlichen Körperdurchströmung durch den Kopf – Anforderungen:

  • Alle Helme müssen auch die Anforderungen nach EN 397 erfüllen.
  • Schutz vor Wechselspannung bis 1000 V (AC) oder Gleichspannung bis 1500 V (DC)
  • Isolierende Helme dürfen keine leitfähigen Teile enthalten.
  • Belüftungsöffnungen (soweit vorhanden) dürfen keine unabsichtliche Berührung mit unter Spannung stehenden Teilen zulassen.

EN 14052 – Hochleistungsindustrieschutzhelme

Schutz gegen fallende Gegenstände und seitlichen Aufprall und sich daraus ergebende Hirnverletzungen, Schädelbrüche und Nackenschäden.

Verbindliche Anforderungen:

  • Stoßdämpfung vertikal und lateral
  • Durchdringungsfestigkeit vertikal und lateral
  • Nachgeben des Befestigungssystems: Kinnriemen gibt bei minimal 150 N und maximal 250 N nach
  • Wirksamkeit des Befestigungssystems: Helm darf sich bei der Stoßdämpfungs- und Durchdringungsprüfung nicht vom Prüfkopf lösen
  • Flammbeständigkeit

Diese Anforderungen kann ein Helm der nach EN 14052 zertifiziert ist erfüllen, es sind aber keine Pflichtanforderungen.

Optionale Anforderungen:

  • niedrige Temperaturen (-20 °C, -30 °C, -40 °C)
  • höhere Temperaturen (+150 °C)
  • Strahlungswärme
  • elektrische Isolierung
  • Molten Metal (MM)

EN 12492 – Bergsteigerhelm

Schutz gegen Gefahren, die bei von Bergsteigern durchgeführten Aktivitäten auftreten können – Anforderungen:

  • Stoßdämpfung vertikal, frontal, lateral, dorsal
  • Durchdringungsfestigkeit
  • Trageeinrichtung (Kinnriemen löst bei min. 500 N)
  • Festigkeit der Trageeinrichtung: Kinnriemen darf eine maximale Dehnung von 25 mm aufzeigen
  • Wirksamkeit Trageeinrichtung: Helm darf nicht vom Kopf gleiten
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